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Daten & Ergebnisse

 

 


Pflegebedarfsplanung

Grundlage für eine Pflegebedarfsplanung ist eine Bevölkerungsprognose. In Kombination mit der Pflegestatistik kann der künftige Pflegebedarf für eine Gemeinde, eine Stadt oder einen Landkreis errechnet werden. Schwerpunkt kann dabei auf dem ambulanten Bereich, die Versorgung mit teilstationären Angeboten, als auch auf die Anzahl der benötigten vollstationären Plätze gelegt werden. Hier werden auch die aktuellen Entwicklungen der Pflegestärkungsgesetze mitberücksichtigt.

 

Die Pflegebedarfsplanung für den Landkreis Rhön-Grabfeld finden Sie hier:

 

           

              Stand: 2013

 

 


 

Älter werden im Landkreis Rhön-Grabfeld!? – Ergebnisse der Seniorenbefragung online abrufbar

Ende 2016 erhielten 4.000 per Zufall ausgewählte Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahren im Landkreis Rhön-Grabfeld einen Fragebogen. Darin wurden Wünsche und Bedürfnisse der älteren Generation erfragt, z. B. zur Gestaltung der Lebens- und Wohnsituation, zur Mobilität oder Nahversorgung. Insgesamt 1.904 Menschen haben ihren Fragebogen ausgefüllt und zurück geschickt. 

Veronika Enders, die in der Stabsstelle Kreisentwicklung im Landratsamt für das Projekt verantwortlich ist, zeigt sich mit der überdurchschnittlich hohen Beteiligung von rund 47 % äußerst zufrieden und bedankt sich auf diesem Weg bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die den Fragebogen beantworteten.

„Da zeigt sich, welch großes Interesse zum Thema Älter werden in unserem Landkreis vorhanden ist.“, so Enders bei der Vorstellung der Ergebnisse während einer Sitzung des Begleitgremiums, das im Rahmen der Erstellung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes tagte.

 

Unter anderem hat die Befragung gezeigt, dass


• die meisten gerne in ihrem eigenen Zuhause alt werden möchten, aber viele auch bereit sind, noch einmal umzuziehen
• mehr als ein Drittel der Befragten bereits Probleme haben, für sie wichtige Orte oder Einrichtungen zu erreichen
• rund die Hälfte mit den Freizeit- und Aktivangeboten in ihrem Wohnumfeld zufrieden ist
• ein hoher Bedarf an Information und Unterstützung im Umgang mit Neuen Medien besteht
• fast jede/jeder Zweite das Beratungsangebot im Landkreis als nicht ausreichend einschätzt, weil man nicht weiß, an wen man  sich wenden soll oder weil die Beratung nicht vor Ort ist
• mehr als ein Viertel der Befragten eine Behinderung haben.

 

Was geschieht nun mit den interessanten Resultaten? Zunächst wird das Begleitgremium (siehe Foto) die Ergebnisse ordnen und nach Themengebieten sortiert bearbeiten. Letztendlich werden sie dann als Handlungsempfehlungen in das Seniorenpolitische Gesamtkonzept einfließen. Die Seniorenarbeit soll sich dadurch künftig gezielt an den Bedürfnissen & Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner im Landkreis orientieren.

 

                                                            


 

 

 

Der Ergebnisbericht der Befragung kann hier abgerufen werden.

 

 


 



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