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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

das Jahr 2018 war ein bewegtes Jahr und neigt sich nun dem Ende zu. Es ist viel geschehen und es wurde viel erreicht.  So standen heuer weltweit, aber auch bundespolitisch und regional oftmals Umweltthemen im Fokus. Themen wie des Tierschutzes waren dabei oft leicht nachzuvollziehen, während beispielsweise die Hintergründe der Dieseldebatte nicht offen erkennbar waren. Der heiße und vor allem trockene Sommer, auch hier in Rhön-Grabfeld, macht uns auf jeden Fall bewusst, dass sich das Klima dynamisch verändert und wir aufgefordert sind, ressourcenschonender und umweltbewusster zu agieren, wollen wir unseren Lebensraum nicht zum Nachteil aller drastisch verändern. In diesem Zuge wurden heuer auch erste Weichen gestellt, Verpackungs- und Gebrauchskunststoffe möglichst zu reduzieren. Das ist ein wichtiger Schritt für den Umweltschutz, der uns alle betrifft und unserer Mithilfe bedarf.

 

Ich bin froh, dass am Ende der Debatte um einen dritten Bayerischen Nationalpark vielleicht entstandene Wunden wieder heilen können und wir mit dem geplanten Biodiversitätszentrum in Bischofsheim unsere Kompetenzen im Biosphärenreservat und unserer Öko-Modellregion weiter steigern können, um einen Beitrag zu einem nachhaltigeren Alltag auf der Erde zu leisten. Die stetig wachsenden Kompetenzen um Erneuerbare Energien und Elektromobilität in Bad Neustadt und in unserer Region werden diese Themen ebenso sinnvoll flankieren, wie das wachsende Knowhow in der heimischen Landwirtschaft.

Das Jahr 2018 war auch ein Jahr der Regierungsbildung. Sowohl auf Ebene des Bundes wie auch auf Bayerischer Ebene formierten sich neue Regierungen. Entsprechend ergaben sich auch hier Möglichkeiten, Weichen zu stellen und neue Herausforderungen zu identifizieren. Besonderes Augenmerk wird dabei der Digitalisierung gewidmet. Dieses Thema erfasst uns beruflich wie privat. Prozessstrukturen verändern sich grundlegend, vereinfachen vielfach unser Leben, fordern uns aber an anderer Stelle. Diese Entwicklungen schreiten global voran, aber zum Glück nicht ohne uns. Die Digitale Arena der Firma SIEMENS in Bad Neustadt und mehrere andere Unternehmen in unserem Landkreis, die Digitale Arbeitsgruppe der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, die ihre Räumlichkeiten in unserer Jakob-Preh-Schule hat, unsere eigenen Bildungseinrichtungen, das BayernLab und unser eigenes Amt für Digitalisierung sind nur einiger der regionalen Player, die die Digitalisierung von hier aus mitgestalten. Mit unserem neuen Willkommensportal und unsere Kampagne „#eimat“ tun wir das unsrige dazu, modern und am Puls der Zeit zu bleiben. Dabei sind wir uns unseren Wurzeln aber stets bewusst und legen Wert auf unsere Verlässlichkeit und Bodenständigkeit. Auch im kommenden Jahr 2019, werden wir uns wieder frohen Mutes den neuen Herausforderungen stellen.

 

Trotz des Handelsstreits zwischen China und den USA und anderer global-wirtschaftlicher Widrigkeiten geht es unserer regionalen Wirtschaft branchenübergreifend gut und wir blicken auf einen Arbeitsmarkt der Vollbeschäftigung. Die Unternehmen haben sich gut positioniert, problematisch gestaltet sich von der Gesundheitsbranche über die Industrie über den primären Sektor bis hin zum Handwerk nur die Situation des aktuellen Fachkräftemangels.

 

Der erreichte Wohlstand sichert uns eine gute Infrastruktur. Bund, Land, Landkreis und Kommunen treiben den Straßen- und Breitbandausbau stetig voran und investieren kontinuierlich in unsere Bildungseinrichtungen. Die Wirtschaft erweitert und modernisiert ebenfalls stetig und gibt den Takt der Entwicklung letztlich vor.

 

Unser gesellschaftlicher Zusammenhalt und das kulturelle Angebot zeichnen Rhön-Grabfeld aus. In den Kulturkalendern für 2018 konnten rund 1400 Veranstaltungen beworben werden, etliche fanden in unserem Kulturzentrum Kloster Wechterswinkel statt, dass im vergangen Sommer sein zehnjähriges Jubiläum feierte. Aber auch an allen anderen Orten war die kulturelle Vielfalt stets präsent. Das Engagement hinter dieser unglaublich großen Anzahl festlicher Aktivitäten ist oftmals ehrenamtlich und stellt unter Beweis, wie stark sich die Menschen in der Region für ihre Heimat einbringen. Deshalb haben wir nach der Einführung unseres Ehrenamtspreises, dem Ehrenamtsempfang, dem Kleinprojekteförderfond und der Beratungsstelle für Ehrenamtliche in den Vorjahren heuer als weitere Unterstützung für die Ehrenamtlichen die Bayerische Ehrenamtskarte eingeführt.

 

Wohl wissend, dass nicht alle Menschen das Privileg haben, in Wohlstand und Frieden leben zu können, bin ich doch froh, dass wir hier inmitten der Europäischen Union freundschaftlicher Verbundenheit leben und uns den globalen Herausforderungen gemeinsam stellen können.

 

An Weihnachten 2018 verstarb unser Altlandrat Gottfried Miller, der bis an sein Lebensende aktiv im gesellschaftlichen Leben eingebunden war. Er prägte unsere Region durch sein Engagement auf sehr positive Weise und  setzte im Infrastrukturausbau, in der Bildungslandschaft und vor allem im Naturschutz in Rhön-Grabfeld wichtige und nachhaltige Impulse, die noch heute Bestand haben. Wir haben ihm viel zu verdanken.

 

Wie immer an dieser Stelle möchte ich mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises bedanken, die sich ehrenamtlich einbringen. Ihr Engagement ist gesellschaftlich sehr breit aufgestellt und gestaltet gleichermaßen das sportliche, das kulturelle und das soziale Leben in Rhön-Grabfeld. Ich freue mich bereits darauf, gemeinsam mit Ihnen das Jahr 2019 angehen zu dürfen und blicke zuversichtlich in die Zukunft.

 

Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, Zuversicht, Lebensfreude und Gottes Segen.

 

Ihr

Thomas Habermann

 

 

 




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