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Ökomodellregion Rhön-Grabfeld

 

 

v.l.n.r.: Udo Baumann (Bürgermeister der Stadt Bischofsheim a.d. Rhön), Thomas Brückmüller (Bürgermeister der Gemeinde Wollbach), Martin Schmitt (Bürgermeister der Gemeinde Salz), Thomas Habermann (Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld), Helmut Brunner (Bayer. Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Birgit Erb (Bürgermeisterin des Marktes Oberelsbach), Susanne Richter (Kreisvorsitzende Bund Naturschutz, Kreisgruppe Rhön-Grabfeld), Willibald Mültner (Stv. Kreisobmann, BBV-Kreisverband Rhön-Grabfeld), Bruno Altrichter (Bürgermeister der Stadt Bad Neustadt)

 

 

Der Landkreis Rhön-Grabfeld ist mit der Verleihung der Urkunde am 18. Mai 2015 neben sechs weiteren Regionen in Bayern (Landkreis Amberg-Sulzbach mit der Stadt Amberg, Ile Ilzer Land, Miesbacher Oberland, Landkreis Oberallgäu mit der Stadt Kempten, Interkommunale Allianz Oberes Werntal, Allianz Waldsassengau) zur Öko-Modellregion ernannt worden. Die Öko-Modellregionen sind ein Baustein des Programms BioRegio Bayern 2020 des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, dessen Hauptziel es ist, den Anteil von Bayern erzeugten Ökoprodukten im Zeitraum 2012 bis 2020 zu verdoppeln.

Ende des Jahres 2014 hat der Landkreis stellvertretend für seine 37 kreisangehörigen Städte und Gemeinden ein zehnseitiges Bewerbungskonzept erarbeiten lassen und sich für den Wettbewerb zur Anerkennung als Öko-Modellregion beworben. Das Konzept enthält entsprechend den Vorgaben des Wettbewerbs zunächst eine Beschreibung der Ausgangslage des Ökolandbaus und der Ökolebensmittelwirtschaft sowie eine Stärken- und Schwächenanalyse. Des Weiteren enthält es insgesamt neun Maßnahmenvorschläge, die dem Ziel der Öko-Modellregion, bis zum Jahr 2023 einen Flächenanteil von 20 % Ökolandbau an der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu erreichen, dienen. Hierbei handelt es sich um folgende Maßnahmen:

1. Umstellungsberatung in Pflanzenbau und Tierhaltung
2. Neugründung von Betriebszweigen zur Diversifizierung und Vervollständigung des regionalen und öko-Angebots
3. Modellbetriebe „Naturschutz im ökologischen Landbau“
4. Stärkung und Neugründung von Verarbeitungsbetrieben für Bioprodukte
5. Professionalisierung der Vermarktung in Direktvermarktung, Handwerk, Fachhandel, Lebensmitteleinzelhandel und Versandhandel
6. Förderung des Einsatzes von Ökoprodukten in Gastronomie, Hotellerie und Kantinen
7. Informationskampagne für Landwirte, Verarbeiter und Vermarkter
8. Informationskampagne zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung und im Tourismus
9. Umsetzung neuer Finanzierungsmodelle und überbetrieblicher Kooperationen

Als anerkannte Öko-Modellregion besteht für den Landkreis die Möglichkeit sich ein Projektmanagement für zwei Jahre fördern zu lassen, dessen Aufgabe die Umsetzung des erarbeiteten Konzeptes bzw. der dort genannten Maßnahmen ist. Darüber hinaus erhält der Landkreis eine fachliche Unterstützung von den Fachabteilungen beim Amt für Ländliche Entwicklung und bei der Landesanstalt für Landwirtschaft.

Derzeit wird in Abstimmung mit den beteiligten Projektpartnern (Landwirtschaftsbetriebe, vor allem bestehende Ökobetreibe, Kommunen, Fachbehörden, Anbauverbände, Gastronomiebetriebe, Naturschutzverbände, Dachmarke Rhön und andere) die Vergabeentscheidung für das Projektmanagement vorbereitet.

 




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Anschrift
Landkreis Rhön-Grabfeld
Spörleinstraße 11
97616 Bad Neustadt a.d.S.

Tel 09771 / 94-0
Fax 09771 / 94-300


Landkreis Rhön-Grabfeld

Spörleinstraße 11

97616 Bad Neustadt a.d.S.

 

 


Öffnungszeiten der Fachabteilungen ...

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E-Mail info@rhoen-grabfeld.de