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In einer Festveranstaltung anlässlich des Richtfestes am ehemaligen Amtshaus und Schüttbau in Fladungen unterzeichneten Landrat Thomas Habermann (Landkreis Rhön-Grabfeld) und Prof. Dr. Egon Johannes Greipl (Generalkonservator, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) im Beisein von Regierungsvizepräsident Dr. Andreas Metschke und Bürgermeister Robert Müller heute eine Vereinbarung zur Publikation „Denkmäler in Bayern.

 

Landkreis Rhön-Grabfeld“. Ein vergleichbares Werk gibt es in Unterfranken bislang nur für die Stadt Bad Kissingen, für die Stadt Aschaffenburg ist es in Vorbereitung. Prof. Dr. Egon Johannes Greipl, Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege: „Wir reden von einem Großprojekt mit Signalwirkung: Der Landkreis Rhön-Grabfeld zählt bezogen auf seinen Denkmalbestand zu den bedeutendsten und reichsten in Bayern. In der Denkmaltopographie können sich Fachleute, Wissenschaftler und vor allem die Landkreisbürger und die ganze interessierte Öffentlichkeit in Zukunft detailgenau über Geschichte und Bedeutung aller Denkmäler dieses Landkreises informieren. Bei unseren Denkmälern geht es nicht um Antiquitäten oder Liebhabereien, die man haben kann oder nicht. Historische Bauwerke und Ortsbilder sind hohe Werte: Identitätsgüter und Wirtschaftsgüter.“

Landrat Habermann: „Ich freue mich über die Realisierung des Projektes. Durch die gebündelte und ausführliche Dokumentation werden die zahlreichen denkmalgeschützten Objekte im Landkreis Rhön-Grabfeld mit Bildern und Hintergründen beleuchtet. Es wird ein Werk entstehen, das einen besonderen Wert nicht zuletzt für die Generationen darstellt.“

Bayern ist eines der denkmalreichsten Bundesländer. Insgesamt gibt es hier rund 116.000 Baudenkmäler einschließlich 890 Ensembles und 48.000 Bodendenkmäler. Der Landkreis Rhön- Grabfeld zählt dabei mit insgesamt 2.200 Baudenkmälern, 600 Bodendenkmälern und 24 Ensembles (Stand: Februar 2012) zu den Spitzenreitern des Freistaats. Denkmäler, die Zeugnisse einer vergangenen Zeit sind und gleichzeitig als Identitätsfaktor für die Region stehen. Doch welche Geschichten verbergen sich hinter diesen Denkmälern? Durch was zeichnet sich die vorhandene Kulturlandschaft aus? Welche archäologischen Zeugnisse gibt es im Landkreis? Welche Denkmäler prägen das kulturelle, wirtschaftliche und soziale Leben? Das alles sind Fragen, die das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege und der Landkreis Rhön-Grabfeld in der Publikation „Denkmaltopographie“ beantworten werden. Jedes Denkmal aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld wird nicht nur erfasst und wissenschaftlich dokumentiert. Alle Baudenkmäler werden zudem in ihrem aktuellen Zustand fotografiert. Alle Texte sind darüber hinaus mit historischem und aktuellem Kartenmaterial versehen. Ein umfassendes Werk zur reichen Denkmallandschaft des Landkreises Rhön-Grabfeld in zwei Bänden und zusammen etwa 1000 Seiten, das es in dieser Form bis jetzt nicht gibt. Erscheinen wird die Denkmaltopographie 2017.

 

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