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Breitbandausbau im Landkreis Rhön-Grabfeld

 

Nun können die Experten loslegen. Zusammen mit der Deutschen Telekom hat der Landkreis Rhön-Grabfeld heute Morgen (24.05.) in der Gemeinde Stockheim den Spatenstich für den landkreisweiten Breitbandausbau gesetzt. Um die Bürger im Landkreis Rhön-Grabfeld besser versorgen zu können, wird die Telekom nun fünf LTE-Standorte aufbauen, 63 nähere Knotenpunkte einrichten und insgesamt über 120 Kilometer Glasfaserkabel verlegen. Denn die herkömmliche Telefonleitung, über die der Datenstrom ab der Vermittlungsstelle geschickt wird, dämpft das DSL-Signal Meter um Meter. Ab einer Entfernung von rund fünf Kilometern spielt die Technik im Kupferkabel gar nicht mehr mit – in den Haushalten kommt kein DSL-Signal mehr an. Dies will die Telekom jetzt ändern: Ab Frühjahr 2012 wird das Unternehmen für über 30.000 Anschlüsse leistungsfähigere DSL-Verbindungen mit unterschiedlichen Internettechniken einrichten. Die Telekom plant, die ersten Anschlüsse bereits einige Monate vorher in Betrieb zu nehmen. Vom Ausbau profitieren 25 Gemeinden.

Die Geschwindigkeit der Daten-Übertragung wird je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde (KBit/s) erreichen.
„Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte unseres Landkreises", sagte Landrat Thomas Habermann heute beim gemeinsamen Spatenstich mit der Deutschen Telekom. „Denn heutzutage kann ein leistungsfähiges Internetnetz ausschlaggebend dafür sein, ob eine Familie in eine Gemeinde zieht oder sich ein Unternehmen niederlässt.“

 

Spatenstich in Stockheim am 24. Mai 2011

Foto LRA/ Grösch

 

 

Einzug der Glasfaserkabel bei Stockheim

Foto LRA/ Grösch

 

Kabeltrasse bei Stockheim

Foto LRA/ Grösch

 

Zur Verbesserung der Breitband-Versorgung hatten die Gemeinden Bastheim, Bad Neustadt, Bad Königshofen, Bischofsheim, Großbardorf, Großeibstadt, Herbstadt, Heustreu, Hohenroth, Hollstadt, Mellrichstadt, Niederlauer, Oberelsbach, Oberstreu, Ostheim, Rödelmaier, Salz, Sandberg, Sondheim, Stockheim, Strahlungen, Sulzdorf, Sulzfeld, Wollbach und Wülfershausen im Januar 2011 Kooperationsverträge mit der Deutschen Telekom abgeschlossen. Weil sich der Breitband-Ausbau für die Telekom allein nicht wirtschaftlich machen ließ, beteiligen sich die Gemeinden an den Investitionen.

Der DSL-Ausbau auf dem Land stellt Telekommunikationsunternehmen vor einige Herausforderung. Denn meist können in ländlichen Regionen nur wenige Haushalte erreicht werden, obwohl hohe Investitionen notwendig sind. „Trotzdem treibt die Telekom seit Jahren den DSL-Ausbau auf dem Land mit allen Kräften voran“, sagt Ralf Hofmann, Telekom-Technikleiter in der Region. „Weil wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internetanschluss auch außerhalb der Ballungszentren ist. Wir freuen uns, dass wir im Landkreis Rhön-Grabfeld jetzt die Ampel auf Zukunft schalten können." Die Telekom plant bis Ende 2012 rund zehn Milliarden Euro in den Breitbandausbau zu investieren. Jede Stunde wächst das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer. „Das ist eine gewaltige Leistung für ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen, wenn man bedenkt, dass das Verlegen eines einzigen Kilometers Glasfaserkabel bis zu 50.000 Euro kostet.“

In einigen Gemeinden kann man das schnellere Internet bereits jetzt nutzen. Entweder über die Mobilfunktechnik UMTS, die die Telekom zum Beispiel in den Orten Bischhofsheim, Heustreu, Unsleben, Bad Königshofen und Mellrichstadt installiert hat. Oder über die Mobilfunktechnik LTE, die die Telekom kurzfristig in Hollstadt aufgebaut hat. Damit ist Hollstadt eine der ersten Gemeinden in Deutschland, die beim LTE-Ausbau der Telekom mit dabei ist. Long Term Evolution, kurz LTE, ist die neue, vierte Mobilfunkgeneration (4G). Ihr Vorteil: Der Ausbau von LTE ist deutlich günstiger als Glasfaser, nutzt bestehende Funkmasten und hat eine Reichweite von bis zu zehn Kilometern. „Damit haben wir die Möglichkeit, auch solche Orte mit schnellen Internet-Zugängen zu versorgen, die bisher nicht zu erreichen waren“, sagt Ralf Hofmann. „Wir kommen damit unserem Ziel näher, möglichst jedem einen schnellen Internet-Anschluss anbieten zu können." Die Telekom plant, in diesem Jahr allein im Landkreis Rhön-Grabfeld vier weitere neue LTE-Anlagen in Betrieb zu nehmen. Drei werden in den Orten Fladungen, Ostheim, Mellrichstadt stehen. Ein Standort wird an der Gemeindegrenze zwischen Wülfershausen, Rödelmaier und Hollstadt aufgebaut. Zwei weitere LTE-Standorte sind für nächstes Jahr in der Planung.

 

Warum mit LTE die weißen Flecken geschlossen werden können

LTE wird im ländlichen Raum auf dem Frequenzband zwischen 790 und 862 Megahertz (MHz) eingesetzt. Dieses Frequenzband wurde bisher für die Übertragung von analogen Radio- und TV-Signalen genutzt. Nach der Digitalisierung des Rundfunks war das Frequenzband frei geworden. Es wurde von der Bundesnetzagentur speziell für die Versorgung des ländlichen Raums mit schnellem Internet bereitgestellt. Das Mobilfunksignal wird im Frequenzbereich 800 MHz sehr weit getragen. Mit einem einzigen Standort kann so eine große Fläche versorgt werden. Das macht den Aufbau von schnellem Internet im ländlichen Raum wirtschaftlich machbar.

 

Was gebraucht wird, um das Internet aus der Luft zu nutzen

Mit dem Internet aus der Luft sind ähnlich hohe Geschwindigkeiten wie im Festnetz möglich. Das Angebot „Call & Surf Comfort via Funk“ enthält eine Flatrate für die Internetnutzung und das Telefonieren ins deutsche Festnetz. Das Angebot kostet 39,95 Euro für Privatkunden und 33,57 Euro für Geschäftskunden. Der Empfang funktioniert über einen Funk-Router. Der Router sollte für den optimalen Empfang im Haus und Büro möglichst in Fensternähe platziert werden. Über den Router können auch mehrere Computer mit dem Internet verbunden werden. Damit alle Nutzerinnen und Nutzer im Umkreis eines Standortes eine schnelle Internet-Verbindung bekommen, bietet die Telekom ihr Angebot Call & Surf Comfort via Funk zunächst mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3 MBit/s beim Herunterladen und 500 Kilobit pro Sekunde (KBit/s) beim Hochladen an. Gerne berät der Kundenservice der Deutschen Telekom unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 330 1000. Und natürlich weiß auch der Fachhändler vor Ort alles über Versorgung, Tarife und Geräte. Mehr Informationen unter www.telekom.de/4G

 

Text: Cordelia Hiller, Deutsche Telekom




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