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Am 09. November 2010 endete das parallele Markterkundungs- und Auswahlverfahren nach Nr. 6.4.1 der Bayerischen Breitbandrichtlinie, das der Landkreis Rhön-Grabfeld für die Breitbandversorgung im Auftrag seiner Städte, Märkte und Gemeinden durchgeführt hat.
Im Rahmen des Verfahrens sind sechs Angebote eingegangen, die unterschiedliche Lösungsansätze zur Breitbanderschließung des Landkreises avisieren. Zwei Lösungen sehen eine Glasfaserlösung (fiber to the curb) vor, welche innerörtliche Kabelverzweiger durch eine direkte Glasfaserzufuhr erheblich aufwertet. Ein weiterer Lösungsvorschlag ist die Nutzung von S-DSL-Technik, um die Problematik der Kupferdämpfung zu umgehen. Drei weitere Angebote beschäftigen sich mit einer Funk-Erschließung im Landkreises, davon zeigten zwei Angebote eine W-LAN-Infrastruktur auf, während das weitere Funk-Angebot eine WiMAX-Versorgung im Landkreis vorschlägt.

Nachdem sich am 10. November 2010 bereits die Runde der Bürgermeister und die Bürgerinitiative mit den technischen Dimensionen der Angebote beschäftigt haben, wurde inzwischen auch die Bayerische Breitbandberatung involviert und die Thematik im Kreisausschuss thematisiert. Der Kreisausschuss kam nach Erörterung der technischen und finanziellen Hindergründe zu dem Ergebniss, dass die Deutsche Telekom AG mit Ihrem Erschließungskonzept das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hat und ein entsprechender Antrag auf Förderung bei der zuständigen Förderbehörde zu beantragen sei. Das Konzept der Telekom sieht vor, in 24 Gemeinden die Kabelverzweiger durch eine Glasfaserzuführung aufzurüsten und die gewünschte Verbesserung der Breitbandsituation herbeizuführen.

Die Telekom beziffert den erforderlichen Invest auf 4.134.510,-- EUR und weist in ihren Angeboten eine Summe von 3.664.849,-- EUR als Wirtschaftlichkeitslücke aus. Diese Summe ist im Sinne der Bayerischen Breitbandförderung die Grundlage für die Bemessung des Zuschusses, der sich auf 2 Mio. EUR belaufen wird. Der Eigenanteil des Landkreises und der Kommunen liegt somit bei 1,6 Mio. EUR.

Zeitgleich zu den Bemühungen der Gemeinden und des Landkreises, ein solides Festnetz in Rhön-Grabfeld zu etablieren, sind die LTE-Anbieter T-Mobile, Vodafone und O2 durch die Modalitäten der LTE-Frequenz-Versteigerungen dazu verpflichtet, ein mobiles Breitbandnetz im ländlichen Raum zu schaffen. Auch in Rhön-Grabfeld wird eine Verbesserung dieser mobilen Infrastruktur und damit ein zusätzliches Angebot entstehen.
 
 




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