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Großer Andrang herrschte am Tag der offenen Tür der Palliativstation in der Kreisklinik Bad Neustadt. Schon um 14 Uhr war fast kein Durchkommen mehr auf der neuen Station im dritten Obergeschoss. Hoch erfreut über das rege Interesse der Bevölkerung zeigten sich Geschäftsführerin Ebba-Karina Sander und Landrat Thomas Habermann, was sie auch in ihrer Begrüßung hervorhoben. Frau Sander bedankte sich bei allen Beteiligten – dem Landrat als treibende Kraft für die Errichtung der Station, dem Architekten Michael Hörtreiter, dem Technischen Leiter Albrecht Walther, den Mitarbeitern, den beteiligten Firmen, den Regierungsbehörden und ehrenamtlich Engagierten wie dem Hospizverein - für ihr großes Engagement. Nur dadurch, dass alle gemeinsam an einem Strang gezogen hätten, sei eine Fertigstellung der Station in einer Bauzeit von weniger als 11 Monaten möglich gewesen. Entstanden sei eine helle Station mit leuchtenden und intensiven Farben, bodentiefen Fenstern und einer herrlichen Aussicht über die Dächer von Bad Neustadt bis hin zum Saaletal. Landrat Thomas Habermann hob die Bedeutung der Station für die Palliativversorgung der Menschen in der Region hervor. Nach Würzburg, Schweinfurt und Aschaffenburg sei es die vierte Station in Unterfranken, in der nun schwerstkranke Menschen betreut und begleitet werden. „Humanität und Hochleistungsmedizin“ ergänzten sich in der Palliativstation stimmig. Den kirchlichen Segen über die Station sprachen Dekan Bernold Rauch, Pfarrerin Donate Molinari und Seelsorger Konrad Ziegler.
 
Nach der offiziellen Begrüßung strömten die Besucher über die Station. In einem der Patientenzimmer ließ die Musiktherapeutin Alev Kowalzik sanfte Töne auf ihrer Dombra erklingen und berührte die Zuhörer. Nebenan zeigte die Kunsttherapeutin Jessica Thannheuser-Wagner Patientenzeichnungen und wieder einen Raum weiter führten Mitarbeiter der Physiotherapie die wohltuende Wirkung einer Klangschalentherapie vor. Die Besucher waren ausnahmslos begeistert von den ansprechenden Räumen und den freundlichen Farben. Wer sich von den vielen Eindrücken erholen wollte, konnte dies im Raum der Stille tun oder beim Kaffee- und Kuchenbuffet im Wintergarten.
Der Dokumentarfilm „Lebenshungrig und todesmutig – Menschen auf der Palliativstation“ ermöglichte Einblicke in die Palliativstation am Juliusspital Würzburg. Das Theater Hof führte die Geschichte „Oskar und die Dame in Rosa“ über einen leukämiekranken Jungen auf, der durch den Rat einer älteren Krankenschwester seine letzten Tage bewusst lebt. In der Eingangshalle informierten Stände der Sozialverbände über ambulante Pflege sowie die Hospizvereine Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen über ihre Arbeit.

Am Samstag, dem 28.08., hatte bereits das medizinische Fachpublikum Gelegenheit, die neue Station zu besichtigen. Im Rahmen einer Fortbildung stellte Hauptreferent Dr. Rainer Schäfer, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Palliativmedizin am Juliusspital Würzburg die „Palliativmedizin als Zukunftstrend“ zur Diskussion. Auch bei den Ärzten und sonstigen Gästen war das Interesse mit 100 Teilnehmern sehr groß.

 


 

 




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