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Bad Kissingen/Bad Neustadt, den 16. Juli 2010


Bayerns innovativstes Regionalmanagement kommt aus der Rhön

Katalysatoren für die Region 

Allen Grund zur Freude haben die Landräte von Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld, Thomas Bold und Thomas Habermann. Gemeinsam mit den von ihnen beauftragten Regionalmanagerinnen Dipl.-Ing. Cordula Kuhlmann, Dipl.-Biol. Ursula Schneider und Dipl.-Geogr. Mandy Schiller errangen die Landkreise den 1. Platz in einem Wettbewerb des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie. Die Rhön ist damit „Bayerns Region des Jahres 2010“. Ausgezeichnet wurde insbesondere die innovative Arbeit des Regionalmanagements, das seit dem Jahr 2003 als „Katalysator“ für die Regionalentwicklung in Bereichen wie Tourismus, Kultur, Gesundheit, Energie oder Wirtschaft und Bildung wirkt.


Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel ging in ihrem Grußwort auf die Leistungen der Regionalmanagementinitiativen ein. „Nur durch die Bereitschaft zur Kooperation, aber auch durch Eigeninitiative, Engagement und Kreativität aller lässt sich eine Region zukunfts- und wettbewerbsfähig gestalten. Sie haben das nicht nur erkannt. Sie leben das täglich in den zahlreichen Regionalmanagement-Initiativen. Das ist vorbildlich! Genau darum stehen Sie heute im Mittelpunkt“. In ihrer Laudatio auf die Gewinnerregion Bad Kissingen - Rhön-Grabfeld stellte sie die innovative Organisation, Arbeitsweise und Öffentlichkeitsarbeit des hiesigen Regionalmanagements heraus. „Sie haben überzeugend vermittelt, dass innovative Ansätze in der Arbeit Ihres landkreisübergreifenden Regionalmanagements fest verankert sind“, lobte sie sowohl den schriftlichen Wettbewerbsbeitrag als auch die mündliche Präsentation. Die Region zeige vorbildlich, wie regionale Akteure zu innovativem Handeln motiviert werden.
Genau das ist die Aufgabe des Regionalmanagements: die Bevölkerung zu ermutigen, ihre Heimat aktiv mit- und weiter zu gestalten und so zukunftsfähig zu halten. „Wir begleiten gemeinsam mit den Landratsämtern engagierte Bürgerinnen und Bürger der Region bei ihren Projekten von der Idee bis zur Umsetzung“, erklären Cordula Kuhlmann und Ursula Schneider ihre Arbeit. Eine besonders wichtige Rolle spielen hierbei auch die beiden Leader-Aktionsgruppen. Sie sind ein Netzwerk, in denen engagierte Bürger ihre Heimat aktiv mitgestalten können. Unter anderem das EU-Programm Leader in ELER kann damit gezielt zur Projektunterstützung eingesetzt werden.
Mehr als 60 Projekte sind bereits entstanden oder befinden sich in der Startphase. Dazu zählen so bekannte Projekte wie das Orgelbaumuseum Ostheim, der Burgenverbund Fränkische Saale, das Mehrgenerationenhaus in Bad Kissingen, ein länderübergreifendes Wander- und Radwegenetz, der Franziskusweg an der Thüringer Hütte, der Rhöner Energie-Check oder das Projekt „Netzwerk Wirtschaft – Schule“. Gewürdigt wurde vom Wirtschaftsministerium auch die landkreisübergreifende Zusammenarbeit bei vielen Projekten wie z.B. dem Leitsystem Bootswandern an der Fränkischen Saale.
An dem Wettbewerb hatten sich 15 Regionen aus ganz Bayern beteiligt. In einer ersten Runde wurden die drei vorbildlichsten Initiativen ermittelt. Diese stellten ihre Arbeit in einer zweiten Runde der Jury persönlich vor. Die Regionalmanagerinnen Cordula Kuhlmann und Ursula Schneider setzten sich dabei vor ihre Kollegen aus dem Wirtschaftsraum Augsburg und dem Regionalmanagement Cham durch. In ihrem Wettbewerbsbeitrag präsentierten die Rhöner Managerinnen gemeinsam mit den Landräten Thomas Habermann und Thomas Bold anschaulich, wie z.B. die Ortskerne der Region auch künftig mit Leben erfüllt werden können, welche Innovationen das künftige Energiehaus Thüringer Hütte aufweisen wird und mit welchen Strategien insgesamt in der Region Innovationen vorangebracht werden können.
Weitere Informationen zum Regionalmanagement gibt es bei der Geschäftsstelle im Rhön-Saale-Gründerzentrum in Bad Kissingen, Tel. 0971/72 36 0. Einen Einblick in die Arbeit des Regionalmanagements liefern auch die Internetseiten www.rhoen-grabfeld.de sowie www.landkreis-badkissingen.de. Eine gute Gelegenheit, sich über das Regionalmanagement zu informieren, bietet auch die 4. Regionalkonferenz am 20. Juli im Kloster Wechterswinkel. Von 9 bis 16 Uhr ist die Bevölkerung herzlich zu Vorträgen und Ausstellung laufender Projekte eingeladen.

Bayerns innovativstes Regionalmanagement kommt aus der Rhön: Soeben wurde die Arbeit der Landkreise und Regionalmanagerinnen vom Bayerischen Wirtschaftsministerium ausgezeichnet. Den Titel „Bayerns Region des Jahres 2010“ verlieh Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel. Von links: Landrat Thomas Habermann, Dipl.-Biol. Ursula Schneider, Dipl.-Ing. Cordula Kuhlmann, Dipl.-Geogr. Mandy Schiller, Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel und Landrat Thomas Bold. Foto Bayerisches Wirtschaftsministerium

 


 




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