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Abgabe des Konzeptes beim Bundesministerium

 

Die Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön AG hat fristgerecht zum 25. Februar 2010 ein umfassendes und innovatives Entwicklungskonzept beim bundesweiten Wettbewerb der „Gesundheitsregionen der Zukunft“ vorgelegt. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 11,72 Mio. Euro und schafft rund 40 hochwertige neue Arbeitsplätze in der gesamten Region über die ersten vier Jahre. Stadt und Landkreis Würzburg, die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld, die Universität Würzburg und die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt sowie die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt sind die Gesellschafter des Trägerunternehmens für die Stärkung und Förderung der regionalen Gesundheitswirtschaft.

Das Leitthema für das regionale Konzept lautet „Förderung der Gesundheitskompetenz im Bereich kardiologischer Erkrankungen“. In sieben Schwerpunktprojekten sowie einem zentralen Querschnittsprojekt wird die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger, sowohl Gesunder als auch Erkrankter, in der Region in unterschiedlichen Lebensphasen gesteigert, um eine nachhaltige Verbesserung ihres Gesundheitsverhaltens bzw. des Umgangs mit einer Erkrankung zu erzielen. Damit sollen nicht nur die Lebensqualität und die Behandlungsergebnisse verbessert werden, sondern es wird auch ein deutlicher wirtschaftlicher Nutzen erwartet, indem unnötige Fehlbehandlungen vermieden und erfolgreiche, effiziente neue Dienstleistungen für den medizinischen Sektor eingeführt werden. Die gewählten Ansätze decken von Primärprävention bei Schulkindern über Gesundheitskompetenz in Unternehmen bis hin zur tertiärpräventiven Versorgung älterer Menschen alle Lebenswelten in den wichtigsten Versorgungssektoren der Kardiologie ab.

Der Ansatz der gesteigerten Gesundheitskompetenz soll gerade unter Einbeziehung schwer erreichbarer Zielgruppen untersucht werden, um mit geeigneten Maßnahmen einen bislang vernachlässigten Bereich der gesundheitswirtschaftlichen Wertschöpfung abzudecken. Die daraus resultierenden innovativen Dienstleistungsmodelle haben erhebliches Potenzial für eine nachfolgende wirtschaftliche Verwertung.

International renommierte Leistungszentren der Region in der Gesundheitsforschung und der kardiologischen Versorgung bearbeiten im Rahmen des Konzepts dieses gesundheitspolitisch bedeutsame Thema. Die Region mit ländlichen und städtischen Teilbereichen bietet zudem ideale geografische und soziodemografische Voraussetzungen, um die gewonnenen Ergebnisse bundesweit in andere Regionen zu übertragen.

Zu den Partnern der sieben Schwerpunktprojekte der Gesundheitsregion zählen (in alphabetischer Reihenfolge): Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; AOK Bayern; Barmer-GEK; Bayerischer Hausärzteverband e. V.; Deegenbergklinik Bad Kissingen; EDEKA Handelsgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen; E.ON Bayern; Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt; Frankenpark Klinik, Bad Kissingen; Geomed-Klinik, Gerolzhofen; Geriatriezentrum am Bürgerspital, Würzburg; Geriatrische Rehabilitationsklinik der AWO Unterfranken; Gesundheitsamt Würzburg; IHK Würzburg-Schweinfurt; Kreisklinik Bad Neustadt; Mainklinik Ochsenfurt; Missionsärztliche Klinik GmbH, Würzburg; Novartis Deutschland, Nürnberg; Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet; Rhön-Klinikum AG, Bad Neustadt; Sinntalklinik Bad Brückenau; St. Elisabeth-Krankenhaus GmbH, Bad Kissingen; Stiftung Juliusspital, Würzburg; Siemens AG, Bad Neustadt; Techniker Krankenkasse; Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken, Münnerstadt; Universität Würzburg (Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie, Institut für Psychologie, Institut für Sportwissenschaft, Suchtberatungsstelle); Universitäts-Kinderklinik Würzburg; Universitätsklinikum Würzburg, Medizinische Klinik & Poliklinik I, Kardiologie; Zentrum für Telematik, Gerbrunn.
Als überregionale projektbegleitende Partner für die Umsetzungsphase konnten namhafte Institutionen in das Projekt eingebunden werden. Zu ihnen gehören die Bertelsmann Stiftung e. V. in Güters-loh, das Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth sowie Roland Berger Strategy Consultants in Berlin.

Mit der Projektidee einer „Gesundheitskompetenzregion“ konnte sich der mainfränkische Verbund bereits im vorvergangenen Jahr gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen; im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufenen Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ gelang es, in einem Feld von 85 Konkurrenten unter die zwanzig Finalisten zu kommen – als eines von nur zwei Projekten aus Bayern. Am 5. Mai 2010 werden drei Siegerregionen im Rahmen des Hauptstadtkongresses in Berlin von Bundesministerin Annette Schavan bekannt gegeben.

 


Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön AG
Vorstand: Dr. Heiner Vogel, Dr. Matthias Wagner
E-Mail:
Weitere Informationen unter http://www.gesundheitskompetenzregion.de

 

 




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