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Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön AG legt das Konzept zur Realisierungsphase im bundesweiten Wettbewerb der „Gesundheitsregionen der Zukunft“ vor

 

Die Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön AG hat fristgerecht zum 31. März 2009 ein umfassendes und innovatives Entwicklungskonzept beim bundesweiten Wettbewerb der „Gesundheitsregionen der Zukunft“ vorgelegt. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 19,63 Mio. Euro und schafft 65 hochwertige neue Arbeitsplätze in der gesamten Region über die ersten vier Jahre. Stadt und Landkreis Würzburg, die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld, die Universität Würzburg und die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, sowie die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt sind die Gründungsgesellschafter des neuen Trägerunternehmens für die Stärkung und Förderung der regionalen Gesundheitswirtschaft.

 

Foto (v.l.n.r.): Die Vorstände der AG Dr. Heiner Vogel und Dr. Matthias Wagner, Mitglieder des Aufsichtsrates MDL Barbara Stamm, Oberbürgermeister Georg Rosenthal, die Landräte Thomas Habermann, Thomas Bold und Eberhard Nuß

Foto: Andreas Bestle

 


Das Leitthema für das regionale Konzept lautet „Förderung der Gesundheitskompetenz und der Ei-geninitiative“. Patienten  und Gesunde sollen nicht nur Konsumenten von Gesundheitsdienstleistun-gen sein, sondern auch Produzenten ihrer Gesundheit. In der Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön arbeiten Betroffene mit Multiplikatoren und professionellen Akteuren zusammen, um diesen Leitgedanken nachhaltig umzusetzen. Die Bevölkerung soll befähigt werden, durch Selbstmanagement den Umgang mit ihrer Gesundheit aktiv, selbständig und eigenverantwortlich zu steuern. Das Projekt stärkt besonders die individuelle Verantwortung der Menschen in der Region und bindet sie aktiv in Entscheidungen zur Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit ein. Darüber hinaus werden die regionalen Versorgungsangebote weiter vernetzt; Krankenversicherungen, Schulen und Betriebe werden als Partner in das Projekt integriert.

Die qualifizierten Projekte gliedern sich in sechs Themenbereiche: „Gesundheitsförderung in allen Lebensabschnitten“, „Patientenschulung“, „Durch Selbsthilfe zur Eigenverantwortung“, „Mobilität und Autonomie“, „Präventivkonzepte für die Kardiologie“, und „Gesundheitskompetenz für das Schnittstellenmanagement“. Die mit dem Projekt verbundenen Querschnittsaufgaben, von der Öf-fentlichkeitsarbeit bis hin zu Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung, werden dabei unter dem Dach der neuen Trägergesellschaft gebündelt.

Mit der Projektidee konnte sich die mainfränkische Region bereits im vergangenen Jahr gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen; im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufenen Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ gelang es, unter die zwanzig Finalisten zu kommen – als eines von nur zwei Projekten aus Bayern. Am 27. Mai werden die fünf Siegerregionen im Rahmen des Hauptstadtkongresses in Berlin von Bundesministerin Annette Schavan be-kannt gegeben.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Thomas Habermann, äußerte sich gemeinsam mit seinen Aufsichtsratskollegen erfreut über die Einreichung des Entwicklungskonzepts: „Das Projekt stellt ein besonders wichtiges gemeinsames Thema für die Region, sowohl für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Würzburg wie auch für das Kur- und Bäderland Bayerische Rhön, dar. In der Region sind rund 35.100 Arbeitsplätze unmittelbar mit der Gesundheitswirtschaft verbunden. Das Universitätsklinikum in Würzburg mit den rund 4.500 Vollzeitstellen ist ein auch im internationalen Vergleich hoch renommierter wissenschaftlicher Leuchtturm. Im Bäderland Bayerische Rhön befinden sich mehr als 40 Kliniken und Sanatorien, sowie zahlreiche Medizintechnik- und Speziallaborunternehmen. Die Bündelung der regionalen Kapazitäten der Kurorte mit den vorhandenen Kompetenzen im Universitäts-, Forschungs-, Klinik- und Rehabereich, im Verbund mit den Selbsthilfeeinrichtungen vor Ort, bietet allerbeste Voraussetzung für die Etablierung eines umfassenden Regionalkonzepts. In der Summe beinhaltet die erfolgreiche Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön alle relevanten Bereiche einer Wertschöpfungskette in der Gesundheitswirtschaft. Wir gehen mit einem starken Konzept in die Endrunde des Bundeswettbewerbs.“

MdL Barbara Stamm, Vorsitzende des Vereins Health Care Bayern e.V. und Mitglied des Aufsichtsrates der Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön AG, wies auf die große Bedeutung des erfolgreichen Abschneidens einer bayerischen Region im bundesweiten Wettbewerb hin: „Der Freistaat Bayern befasst sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit der Förderung und internationalen Positionierung der bayerischen Gesundheitswirtschaft und des Gesundheitsstandortes Bayern. Ziel ist neben der Unterstützung eines zukunftsträchtigen und zuwachsorientierten Marktsegments insbesondere die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Bayern. Daher hat sich auch der Bayerische Landtag schon mehrfach mit dieser Thematik befasst; der Bayerische Ministerrat hat bereits im Sommer 2005 ein Maßnahmenpaket beschlossen, um die Vermarktungsstrategien in den Bereichen Medizin, Technologie, Gesundheit und Tourismus zu bündeln. Hierzu gehört auch, dass die Bildung regionaler Gesundheitscluster in Bayern unterstützt und gefördert werden soll. Denn es hat sich gezeigt, dass die Strategien zur Förderung und Positionierung der bayerischen Gesundheitswirtschaft vor allem durch eine nach innen gerichtete Komponente fokussiert werden müssen. Zielrichtung ist dabei, den Gesundheitsstandort Bayern als solches weiter aufzuwerten und eine stärkere und nachhaltigere Identifikation mit dem „Produkt Gesundheit“ zu schaffen.“

 

Kontakt:

Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön AG
Vorstand: Dr. Heiner Vogel, Dr. Matthias Wagner
e-Mail:

Weitere Informationen unter http://www.gesundheitskompetenzregion.de




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