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In der ersten Runde des bundesweiten Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ konnte sich das Konzept aus Mainfranken, das unter der Federführung der Universität Würzburg steht, gegen 85 Mitbewerber durchsetzen. Mit dem Preisgeld von 100.000 Euro will das Team in den kommenden neun Monaten seine Vorstellungen detailliert ausarbeiten, um am Ende zu den fünf Regionen zu gehören, die das Ministerium vier Jahre lang bei der Umsetzung unterstützt.
Die Stadt und der Landkreis Würzburg, die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld, die Julius-Maximilians-Universität Würzburg: Sie alle haben sich vor wenigen Wochen zusammengeschlossen mit dem Ziel, ein umfassendes regionales Konzept zu erarbeiten, wie sich die Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön in den nächsten Jahren weiterentwickeln kann. Das Leitthema dabei lautet „Förderung der Gesundheitskompetenz und der Eigeninitiative“. Das geplante Projekt will besonders die individuelle Verantwortung der Menschen in der Region stärken und sie aktiv in Entscheidungen zur Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit einbinden. Ein weiteres Projektziel ist die regionale Vernetzung bereits vorhandener Versorgungsangebote; Krankenversicherungen, Schulen und Betriebe sollen als Partner in das Projekt integriert werden.

 

Mit diesen Plänen konnten sich die Bewerber aus Unterfranken gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen; im Rahmen des vom Bundesforschungsministeriums ausgerufenen Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ gelang es ihnen, unter die 20 Gewinner zu kommen – als eines von nur zwei Projekten aus Bayern.

 

Universitätspräsident Axel Haase zeigte sich erfreut über die Berliner Entscheidung: „Wir freuen uns sehr über den Erfolg des an der Universität Würzburg entwickelten Konzeptes, auch im bayerischen und im bundesweiten Vergleich. Dies ist auch ein Ergebnis der Spitzenstellung, welche die Universität im biomedizinischen Forschungsbereich seit Jahren bei verschiedenen Rankings immer wieder attestiert bekommt“, sagte Haase.

Ähnlich positiv äußerte sich der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Georg Rosenthal: „In der Stadt Würzburg sind rund 11.220 Arbeitsplätze direkt mit dem Thema Gesundheitswirtschaft verbunden. Gerade die Universitätsklinik mit den rund 4.500 Vollzeitstellen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und ein auch im internationalen Vergleich hoch renommierter wissenschaftlicher Leuchtturm. Daneben haben Einrichtungen wie Juliusspital, Bürgerspital, Missionsärztliche Klinik, Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus, Rotkreuzklinik, Theresienklinik, Kinderklinik am Mönchberg, und viele weitere Institutionen ihren Anteil an der exzellenten Reputation der Region. Allein in den Jahren 2000 bis 2006 sind in Würzburg rund 900 neue Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft entstanden. Mit dem Erfolg im Bundeswettbewerb wird die Gesundheitswirtschaft einen noch höheren Stellenwert in unserer Zukunftsplanung einnehmen.“

 

Die Landräte Thomas Habermann (Vorsitzender ARGE Bäderland Bayerische Rhön) und Thomas Bold für die Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen übereinstimmend: „In der Region Bäderland Bayerische Rhön befinden sich mehr als 40 Kliniken und Sanatorien, sowie zahlreiche Medizintechnik- und Speziallaborunternehmen. In Synergie mit der Arbeitsgemeinschaft Bäderland Bayerische Rhön wird das Kur- und Gesundheitswesen in der Gesundheitsregion gefördert sowie eine Profilierung als hochqualifizierte Gesundheits- und Bäderregion nach innen und außen bewirkt werden. Die Bündelung dieser regionalen Kapazitäten der fünf Kurorte mit den vorhandenen Kompetenzen im Universitäts-, Forschungs-, Klinik- und Rehabereich, im Verbund mit den Selbsthilfeeinrichtungen vor Ort, bietet allerbeste Voraussetzung für die Etablierung einer umfassend konzipierten Gesundheitsregion. Hinzu kommt eine umfangreiche Auswahl an therapeutischen Anwendungen sowie modernen Angeboten im Bereich der medizinischen Prävention. In der Summe beinhaltet die erfolgreiche und im Wettbewerb ausgezeichnete Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön alle relevanten Bereiche einer Wertschöpfungskette in der Gesundheitswirtschaft.“

 

Der Regierungspräsident von Unterfranken, Dr. Paul Beinhofer: „Das Thema Gesundheit stellt ein besonders wichtiges gemeinsames Thema für die Region, sowohl für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Würzburg wie auch für das Kur- und Bäderland Bayerische Rhön, dar. Mit dem großartigen Erfolg im Bundeswettbewerb wird das Thema Gesundheitswirtschaft in der Region auch weiterhin einen wichtigen Fokus bilden, denn Gesundheit gilt als das zentrale Leitthema des aktuellen wirtschaftlichen Langzeit-Zyklus.“




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