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Naturschutzgebiete (NSG)

 

 

 

 

Rechtsgrundlage:
§ 23 BNatSchG; Art. 7 BayNatSchG


Welche Ziele werden verfolgt?
Naturschutzgebiete dienen als Kernflächen des Naturschutzes dem besonderen Schutz von Natur und Landschaft, insbesondere zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten. Damit steht der biotische Ressourcenschutz ganz klar im Zentrum des Schutzgedankens. Im Landkreis Rhön-Grabfeld stellen die Naturschutzgebiete die am strengsten geschützten Gebiete dar. Einen vergleichbar umfassenden Schutzstatus haben lediglich noch die Nationalparke.

 

 

Welche Schutzvorschriften bestehen?
Naturschutzgebiete sind allgemein zugänglich. Der Zugang kann jedoch in Abhängigkeit vom Schutzzweck des Gebietes untersagt oder beschränkt sowie das Verhalten im NSG geregelt werden. Oftmals ist das Betreten abseits von öffentlich gekennzeichneten Wegen untersagt. In jedem Fall verboten sind alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder nachteiligen Veränderung des NSG oder seiner Bestandteile führen können (z.B. Feuer, Zelten). Diejenigen Handlungen, die eine Geldbuße zur Folge haben können, sind in der NSG-Verordnung ausdrücklich genannt. Dagegen ist die Aufrechterhaltung der traditionellen Bewirtschaftung und Nutzung, durch die viele NSG erst ihren naturschutzfachlichen Wert erlangt haben, in der bisherigen Art in vielen Fällen ausdrücklich erwünscht.

Wie erfolgt die Gebietsauswahl?
Kriterien für die Ausweisung eines Naturschutzgebietes können seine Bedeutung für bestimmte wild lebende Tier- und Pflanzenarten, die Seltenheit oder Schönheit dieses Landschaftsausschnittes oder wissenschaftliche oder naturgeschichtliche Gründe sein. Auf der Grundlage des Bayerischen Naturschutzgesetzes weist die Regierung von Unterfranken als höhere Naturschutzbehörde im Regierungsbezirk Unterfranken Naturschutzgebiete aus.

 

 

Wer ist zuständig?
Die Ausweisung von Naturschutzgebieten erfolgt durch die höhere Naturschutzbehörde der Regierungen von Unterfranken. Betreuung und Überwachung ist Aufgabe der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rhön-Grabfeld.

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Naturschutzgebiete Landkreis Rhön-Grabfeld (Stand Januar 2019)

 

 Name

Gemeinde(n)

Größe in ha

 Gangolfsberg

 Oberelsbach

 179,00 *

 Lange Rhön

 Bischofsheim, Oberelsbach, Hausen,  Fladungen

 3.291,00 *

 Nesselgrund

 Bundorfer Forst

 10,20

 Weyhershauk

 Ostheim v.d.Rhön

 27,20

 Sinnquellgebiet und Arnsbergsüdhang

 Bischofsheim

 165,00 *

 Steinberg und Wein-Berg

 Bischofsheim, Oberelsbach

 302,00

 Trockenhänge bei Unsleben

 Unsleben

 40,90

 Poppenholz

 Herbstadt, Höcheim

 212,00

 Altenburg bei Trappstadt

 Trappstadt

 307,00

 Trockenrasen am Kapellenberg

 Trappstadt

 25,00

 Hubholz bei Mühlfeld

 Mellrichstadt

 88,00

 Mühlwiesen im Elsbachtal

 Oberelsbach

 72,00

 Feuchtbereiche am Steizbrunngraben

 Bischofsheim

 98,40

 Dünsberg

 Oberelsbach

 75,50

 Saalewiesen zwischen Bad Neustadt   und Salz

 Bad Neustadt, Salz

 155,00

Trockengebiete nordwestlich Mittelstreu

 Mellrichstadt 268,00 *

Naturwaldreservat Nesselsee

 Bundorfer Forst

 44,50

Kernzone im bayer. Teil des Biosphärenreservates Rhön

 

1.377,00

   

 

 

 

 

* teilweise auch gleichzeitig Kernzone

 

 Weiterführende Informationen:                                 

 

 

 

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