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Brand- und Katastrophenschutz

 

Anschrift

Landratsamt Rhön-Grabfeld

SG 3.1.4

Spörleinstraße 11
97616 Bad Neustadt a.d.Saale
Kontaktperson
Herr Söder
Telefon 09771/94-312
Fax 09771/94-81312
 
E-Mail

 

 

 

Aktuelle Informationen erhalten Sie unter folgenden Internetadressen:


 
Bayerisches Rotes Kreuz
http://www.bvunterfranken.brk.de/
 
Gästehaus und Restaurant St. Florian (Verein Bayer. Feuerwehrerholungsheim) in Bayerisch Gmain
www.bgl-net.de/feuerwehrheim
 
Hochwassernachrichtendienst (HND)
www.bayern.de/lfw/hnd
 
Polizei
http://www.polizei.bayern.de/
 
Regierung von Unterfranken
http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/
 
Technisches Hilfswerk (THW)
http://www.thw.de/
 
Wetter
http://www.dwd.de/  (Hier erhalten Sie die aktuellen Unwetterwarnungen)
http://www.donnerwetter.de/
http://www.wetteronline.de/ 
 

 

 

 


 

 

 

Aufgaben des Arbeitsbereiches Brand- und Katastrophenschutz 
Abrechnung von Verdienstausfall für die Führungskräfte des Landkreises Rhön-Grabfeld
Aufstellung und Unterhaltung der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL)
Aufstellung und Unterhaltung der Kommunikationsgruppe der Führungsgruppe KatS (KomFü)
Ausarbeitung von Katastrophenschutzübungen
Bayerisches Alarmierungs-, Sicherheits- und Informationssystem (BASIS)
Bearbeitung von Anträgen für Ehrungen (25 bzw. 40 Jahre Feuerwehrdienst)
Beschaffung von überörtlich erforderlichen Fahrzeugen, Geräten und Einrichtungen
Betreuung des Lokalen Informationssystem (LIS) für den Bereich Katastrophenschutz
Ernennung und Unterstützung der Örtlichen Einsatzleiter (ÖEL)
Funkanlagen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS-Funk)
Hochwassernachrichtendienst (HND)
Mitwirkung in der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK)
Sofortmaßnahmen nach Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen
Verwaltung der Bundesfahrzeuge des Katastrophenschutzes
 
Bayerisches Alarmierungs-, Sicherheits- und Informationssystem (BASIS)
Das Softwarepaket BASIS deckt organisationsübergreifend alle Bedürfnisse im Brand- und Katastrophenschutz ab. 1992 wurde BASIS als einheitliches Konzept zur Unterstützung der vielfältigen Verwaltungs- und Alarmierungsaufgaben im Brand- und Katastrophenschutz flächendeckend im Freistaat Bayern eingeführt. Es werden die unterschiedlichen Ebenen der Einheiten, Organisationen, Führungskräfte, Kreisverwaltungsbehörden (Landratsämter und kreisfreie Städte), Regierung, Feuerwehrschulen und Ministerium in ihrem speziellen Aufgabenbereich unterstützt. 
Seit 1998 wurde durch die Polizeiinspektion Bad Neustadt a.d. Saale mit dem EDV-System BASIS die Alarmierung für die Freiwilligen Feuerwehren und das Technische Hilfswerk durchgeführt.

Seit Juli 2012 erfolgt die Alarmierung über die Integrierte Leitstelle Schweinfurt.
 
Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rhön-Grabfeld 

Info wird vom BRK zur Verfügung gestellt.
http://www.kvrhoen-grabfeld.brk.de/
 
Beschaffung von überörtlich erforderlichen Fahrzeugen, Geräten und Einrichtungen 
Nach Art. 2 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes (BayFwG) hat der Landkreis als Pflichtaufgabe im eigenen Wirkungskreis in den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit die für den Einsatz der gemeindlichen Feuerwehren überörtlich erforderlichen Fahrzeuge, Geräte und Einrichtungen zu beschaffen und zu unterhalten oder hierfür Zuschüsse zu gewähren. 
Fahrzeuge:  Rüstwägen bei den Feuerwehren Bad Neustadt, Mellrichstadt, Fladungen und Bad Königshofen i. Gr.
Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G) bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Neustadt a.d.S.
Geräte:  Mopmatic-Wringer-Kompakteinheit bei der Freiwilligen Feuerwehr Mellrichstadt 
Chemieschutzanzüge als Zusatzbeladung auf den kreiseigenen Rüstwägen
Einrichtungen: Feuerwehr-Einsatzzentrale bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Neustadt a.d. Saale
Atemschutz-Übungsanlage im Feuerwehrgerätehaus der Stadt Bad Neustadt a.d.S.
Gleichwellenfunksystem im Landkreis Rhön-Grabfeld
 
Bundesfahrzeuge des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Rhön-Grabfeld
 
Standort Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rhön-Grabfeld:
2 Krankentransportwagen (KTW)
1 Gerätewagen Sanität (GW San)
1 Kommandowagen (KdoW)
1 Betreuungskombi (BtKombi)
 
Standort Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim a. d. Rhön:
1 Schlauchwagen 2000 (SW 2000)
 
Standort Freiwillige Feuerwehr Herschfeld:
1 Löschgruppenfahrzeug 16 (LF 16-TS)

 

Standort Freiwillige Feuerwehr Ostheim v. d. Rhön:
1 Gerätwwagen Dekontamination Personal (GW Dekon P)
 
Standort Technisches Hilfswerk Ortsverband Mellrichstadt:
1 Zugtruppfahrzeug
1 Gerätekraftwagen I (GKW I)
1 Gerätekraftwagen II (GKW II)
1 Kipper

1 FüKW

1 FüKomKW

1 FmKW

1 MTW 
1 Feldkochherd (FKH)
2 Sonstige Anhänger
 

Ehrungen für 25 bzw. 40 Jahre Feuerwehrdienst 
Verdiente Feuerwehrdienstleistende können auf Antrag durch den Landrat geehrt werden. Anträge sind beim KatS-Sachbearbeiter, Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektoren oder bei den Feuerwehrsachbearbeitern der Kommunalverwaltungen erhältlich. Die ausgefüllten Anträge sollten spätestens vier Wochen vor den durchzuführenden Ehrungen im Landratsamt Rhön-Grabfeld vorliegen. Zusätzlich sind der Landrat und der Kreisbrandrat gesondert einzuladen.

 
Fachberater EDV für den Brand- und Katastrophenschutz 
Sollten Probleme mit der Nutzung der Software von BASIS bestehen, können Sie sich an den EDV-Fachberater Ansgar Zimmer wenden, der im Landratsamt Rhön-Grabfeld unter der Tel.-Nr. 09771/94-525 für Auskünfte zur Verfügung steht. (E-Mail-Adresse: )
 
 
Feuerwehrführungskräfte des Landkreises Rhön-Grabfeld (mit Anschriften und Tel.-Nrn.)
 
Kreisbrandrat:
Stefan Schmöger, Otto-Hahn-Straße 13, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale 
Sprechzeiten im Landratsamt Rhön-Grabfeld: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag
Erreichbarkeit im Landratsamt: Tel.-Nr. 09771/94-120; Telefax: 09771/9481120
E-Mail-Adresse: 
 
Kreisbrandinspektoren:
1. Michael Omert, Am Heppberg 18, 97656 Oberelsbach, Tel.-Nr. 09774/858551
2. Thomas Graumann, Am Tanzberg 1, 97645 Ostheim v. d. Rhön, Tel.- Nr. 09777/3570925
3. Michael Weber, Hoher Markstein 1, 97631 Bad Königshofen  i. Gr., Tel.-Nr. 0173/6725326
 
Kreisbrandmeister:
Atemschutz: Detlef Maag, Schlesierstraße 27, 97616 Salz, Tel.-Nr. 09771/6358473

Gefahrgut: Wolfgang Sporck, Am Tanzberg 5, 97645 Ostheim v. d. Rhön, Tel.-Nr. 09777/518 
Kreisjugendwart: n. n.
KBM 2-1: Ralf Scheuring, Frankenstraße 23, 97618 Rödelmaier, Tel.-Nr. 09771/991183

KBM 2-2: Ralf Kirchner, Kreuzbergstraße 106, 97657 Sandberg, Tel.-Nr. 09701/908383

KBM 2-3: Bernd Abert, Hirtenweg 3, 97653 Bischofsheim a. d. Rhön, Tel.-Nr. 09772/1787
KBM 3-1: Manfred Wawretschka, Gansecke 8, 97647 Nordheim v. d. Rhön, Tel.-Nr. 09779/1873
KBM 3-2: Peter Weiß, Oberfladunger Straße 6, 97650 Fladungen, Tel.-Nr. 09778/1244
KBM 3-3: Steffen Rückert, Beethovenweg 26, 97638 Mellrichstadt, Tel.-Nr. 09776/7097607
KBM 4-1: Thomas Ganz, Waldstraße 11, 97633 Sulzfeld, Tel.-Nr. 09761/397525
KBM 4-2: Christoph Wohlfart, Hauptstraße 7, 97633 Trappstadt-Alsleben Tel.-Nr. 09765/798535
KBM 4-3: Berthild Bauer, Am Weikers 2, 97633 Trappstadt, Tel.-Nr. 09765/367
 
 
Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK)
Der FüGK des Landratsamtes Rhön-Grabfeld gehören folgende Personen an:
Leiter:
Oberregierungsrat Stefan Helfrich

Stellvertreter:
Regierungsdirektor Manfred Endres
Mitglieder:

Regierungsamtsrat Wolfgang Harich

Verwaltungsoberinspektor Bernhard Remler
Verwaltungsoberinspektor Gerald Söder

Ute Boltz und  Susanne Schmittzeh
Die FüGK trifft im Katastrophenfall alle notwendigen Entscheidungen und unterstützt bei ihrer Arbeit die Örtlichen Einsatzleiter (ÖEL) im Schadensgebiet.
 
 
Funkanlagen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS-Funk) 
 
Gästehaus und Restaurant St. Florian (Bayer. Feuerwehrerholungsheim) in Bayerisch Gmain
Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie beim Kreisbrandrat während der Sprechzeiten im Landratsamt Rhön-Grabfeld. Im Internet erhalten Sie weitere Informationen unter: www.bgl-net.de/feuerwehrheim
 
Hochwassernachrichtendienst (HND)
Nach starken Regenfällen oder bei der Schneeschmelze in der Rhön kommt es immer wieder vor, dass die Flüsse im Landkreis über die Ufer treten. Das Wasserwirtschaftsamt Schweinfurt fragt  die sog. Pegelstände bei den verschiedenen Gewässern im Landkreis Rhön-Grabfeld zu festgelegten Zeiten ab und teilt diese dann dem Landratsamt Rhön-Grabfeld zur Durchführung des HND telefonisch mit. Das Landratsamt teilt diese Pegelstände dann den betroffenen Städten und Gemeinden sowie den Polizeidienststellen Bad Neustadt a.d. Saale, Mellrichstadt und Bad Königshofen i.Gr. telefonisch mit, damit von dort die notwendigen Maßnahmen (z.B. Sperrung von Straßen und Parkplätzen, Warnung der betroffenen Bevölkerung, Einsatz der gemeindlichen Feuerwehren) in die Wege geleitet werden können.
 
Katastrophenschutzübungen 
Folgende Übungsarten können unterschieden werden: 
Vollübung, Teilübung , Rahmenübung,  Planübung , Planbesprechung 
  
Kommunikationsgruppe der Führungsgruppe Katastrophenschutz (KomFü) 
In Verbindung mit der Neukonzeption der Erweiterung des Katastrophenschutzes hat der Bund die Finanzierung der Fernmeldezentrale-HVB (FmZt-HVB) zum 01.01.1994 eingestellt. 
Das Landratsamt Rhön-Grabfeld muss jedoch in seiner Funktion als untere Katastrophenschutzbehörde zusätzlich zur Nutzung öffentlicher Telekommunikationsnetze (Fernsprechnetze, Funktelefonnetz, Fernschreibnetz u.a.) auch künftig in der Lage sein, BOS-Sprechfunkverbindungen herzustellen und zu betreiben. 
Für diese Aufgaben wurde im Landkreis Rhön-Grabfeld eine KomFü aufgestellt.  
Leiter der KomFü ist Herr Robert Nöth. 
Die KomFü hat insbesondere folgende Aufgaben: 
Die Einsatzbereitschaft sicherzustellen,
Nachrichten abzusetzen,
Nachrichten oder Informationsinhalte aufzunehmen,
die Betriebsleitung auszuüben. 
Sie nützt hierzu bei Bedarf neben dem BOS-Funk auch alle sonstigen vorhandenen Kommunikationsmöglichkeiten. 
Die KomFü hat ihren Sitz grundsätzlich im Landratsamt Rhön-Grabfeld in Zimmer 212. 
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hat die KomFü die vorhandene Ausstattung der Funkstelle der FmZt-HVB einschließlich der Antennenanlage erhalten. 
Die Ausbildung des Leiters der KomFü erfolgt durch Lehrgang an der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried. Die übrigen Angehörigen der KomFü werden durch den Leiter KomFü am Standort ausgebildet. Die Ausbildung der Mitglieder der KomFü erfolgt in gemeinsamen Ausbildungsveranstaltungen mit den Mitgliedern der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL).
 
 
Lehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen Würzburg, Regensburg und Geretsried 
Auskünfte bezüglich  freier Lehrgangsplätze an den drei Feuerwehrschulen erteilt der Kreisbrandrat während seinen Sprechzeiten im Landratsamt Rhön-Grabfeld unter der Tel.-Nr. 09771/94-120. Die Anträge sind rechtzeitig mit der Unterschrift des Bürgermeisters an den Kreisbrandrat zu übersenden.
 
  
Örtliche Einsatzleiter im Landkreis Rhön-Grabfeld 
Nach Art. 6 des Bayer. Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) soll die Katastrophenschutzbehörde für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben am Schadensort eine den Einsatz dort leitende Person (Örtlicher Einsatzleiter ÖEL) bestellen. Diese leitet im Rahmen des Auftrages und der Weisungen der Katastrophenschutzbehörde alle Einsatzmaßnahmen vor Ort und kann allen eingesetzten Kräften Weisungen erteilen. 
Die nachfolgenden Personen wurden durch das Landratsamt Rhön-Grabfeld vorab bestellt:
 
Bergungsdienst (Technisches Hilfswerk)
ÖEL Matthias Schubert, Maßbergstraße 7, 97631 Bad Königshofen i.Gr., Tel.-Nr. 09761/2874
Stv. ÖEL Egon Gutgesell, Bauersbergstraße 77, 97653 Bischofsheim a. d. Rhön, Tel.-Nr. 09772/8945 
Betreuungs- und Sanitätsdienst
ÖEL Uwe Kippnich, Saaleblick 20, 97616 Salz, Tel.-Nr. 09771/991130
Stv. ÖEL Heiko Stäblein, Leutershäuser Straße 8, 97616 Bad Neustadt a. d. Saale, Tel.-Nr. 09771/630583

 
Brandschutzdienst
ÖEL Stefan Schmöger, Otto-Hahn-Straße 13, 97616 Bad Neustadt a.d. Saale 
Stv. ÖEL: Einer der drei Kreisbrandinspektoren
 
 
Sachbearbeiter für den Brand- und Katastrophenschutz am Landratsamt Rhön-Grabfeld
 
Seit 01.10.2001 ist Herr Gerald Söder als Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme in Sachen des Brand- und Katastrophenschutzes zuständig. Herr Söder ist im Zimmer 312 in der Zeit von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 08.00 bis 12.30 Uhr und in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr sowie am Freitag von 08.00 bis 13.00 Uhr erreichbar. Terminabsprachen können unter der Tel.-Nr. 09771/94-312 vereinbart werden. In dringenden Fällen (z.B. Großschadensereignisse, Katastrophen, Ölunfälle) kann der Sachbearbeiter über die Polizeiinspektion Bad Neustadt a.d. Saale durch Funkmeldeempfänger oder Handy erreicht werden.

  
Sofortmaßnahmen nach Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen 
Wassergefährdende Stoffe sind feste, flüssige oder gasförmige Stoffe, die geeignet sind, nachhaltig die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers nachteilig zu verändern (§ 19 g Abs. 5 des Wasserhaushaltsgesetzes). 
Unfälle  mit wassergefährdenden Stoffen sind sofort der Polizei (Notruf 110 oder 112) zu melden. 
Die erstalarmierende Polizeiinspektion Bad Neustadt a.d. Saale alarmiert nach Alarmplan die Einsatzkräfte des zuständigen Bereiches. 
Weiterhin sind durch die zuständige Polizeidienststelle das Landratsamt Rhön-Grabfeld und das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen zu verständigen. Im Einzelfall kann u.a. auch die Verständigung weiterer Stellen (z.B. Gemeinde, Gewerbeaufsichtsamt, Gesundheitsabteilung am Landratsamt Rhön-Grabfeld, Wasserversorgungsunternehmen, Dienststelle der Straßenbaubehörde) erforderlich werden. 
In der Alarmierung  sind nach Möglichkeit auch Art und Menge des wassergefährdenden Stoffes (wenn bekannt, auch die UN-Nr.) und das Ausmaß der Gefahr anzugeben (z.B. Brandausbruch, Gefährdung einer Wasserversorgungsanlage, eines Gewässers oder der Kanalisation). 
Der Einsatz nach Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen gehört zu den Pflichtaufgaben der Feuerwehr. Im Zusammenhang mit Mineralölunfällen werden diese Aufgaben seit langem als Sofortmaßnahmen bezeichnet. Diese Bezeichnung umschreibt die Aufgaben der Feuerwehr jedoch nur unzulänglich. Die Maßnahmen der Feuerwehr lassen sich nicht zeitlich oder auf den sog. ersten Zugriff begrenzen. So können sich etwa das Einbringen von Ölsperren und das Aufnehmen von Öl aus Gewässern über einen längeren Zeitraum erstrecken. Maßgebend für den Umfang des technischen Hilfsdienstes der Feuerwehr ist das öffentliche Interesse. Dieses ist anzunehmen, wenn und soweit Selbsthilfe einschließlich gewerblicher Leistungen wegen Gefahr im Verzug oder wegen nur bei der Feuerwehr vorhandener technischer Hilfsmittel oder Fachkenntnisse nicht möglich ist. Die Pflichtaufgaben der Feuerwehren enden aber in jedem Fall, wenn die durch den Unfall verursachten unmittelbaren Gefahren abgewendet sind oder die Schadensentwicklung abgeschlossen ist.
 
Zu den Aufgaben der Feuerwehren gehören vor allem folgende Maßnahmen:
 
Abdichten schadhafter Behälter
Auffangen wassergefährdender Stoffe
Verhindern der weiteren Ausbreitung
Verhindern von Vergiftungen und Verätzungen
Aufbringen und Beseitigen von Streu-, Saug- und Dämmmitteln, nicht aber die vollständige Straßenreinigung, denn dies ist Aufgabe der zuständigen Straßenbaubehörde
Verhindern des Eindringens wassergefährdender Stoffe in Kanalisation und offene Gewässer
Auffangen der auf Gewässer gelangten wassergefährdenden Stoffe durch Ölsperren usw.
Abwehr von Brand- und Explosionsgefahren
Niederschlagen von Gasen, Dämpfen und Stäuben
Umfüllen aus beschädigten Tanks, bis die Gefahr des weiteren Auslaufens beseitigt ist
Feststellen von Art und Gefährlichkeit des Stoffes
Feststellen des gefährdeten Bereiches (Messen, Nachweisen, ggf. in Zusammenarbeit mit anderen Stellen
Warnung und Information der Bevölkerung (in der ersten Phase des Einsatzes)
 
Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben hat die Feuerwehr eng mit dem Landratsamt Rhön-Grabfeld zusammenzuarbeiten.
 
 
Technisches Hilfswerk Ortsverband Mellrichstadt
 Info wird vom THW zur Verfügung gestellt.

http://www.thw-mellrichstadt.de/

 
 
Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL)
 
Der Örtliche Einsatzleiter (ÖEL) kann zur Wahrnehmung seiner Aufgaben an der Einsatzstelle lagebedingt zusätzliche Unterstützungskräfte benötigen.
 
Für diesen Fall wurde im Landkreis Rhön-Grabfeld eine UG-ÖEL aufgestellt. Die UG-ÖEL besteht im Regelfall aus vier Personen bei Bedarf in Zweifach- oder Dreifachbesetzung , die vom Landratsamt Rhön-Grabfeld im Benehmen mit den vorbenannten Örtlichen Einsatzleitern benannt wurden. 
Bei der Auswahl der Mitglieder der UG-ÖEL wurde besonders darauf geachtet, dass diese im Einsatzfall von ihrem Arbeitgeber freigestellt werden können. 
Die Mitglieder der UG-ÖEL unterstehen hinsichtlich Ausbildung und Dienstbetrieb der Aufsicht des Landratsamtes Rhön-Grabfeld. Weisungen des Landratsamtes sollen insoweit im Benehmen mit den vorbenannten Örtlichen Einsatzleitern ergehen. Leiter der UG-ÖEL ist Michael Meukel aus Bad Neustadt.
 
Die UG-ÖEL unterstützt den ÖEL nach dessen Weisungen. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben: 
Einrichten der Örtlichen Einsatzleitung und Kennzeichnen ihres Standorts,
Information der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) bzw. des Ansprechpartners FÜGK über Standort und Kommunikationsverbindungen,
Herstellen, Aufrechterhalten und ggf. Betreiben der Kommunikationsverbindungen zum Landratsamt Rhön-Grabfeld, den eingesetzten Kräften und sonstigen beteiligten Dienststellen und Einrichtungen. Lagebedingt kommen als weitere Aufgaben in Betracht:
Unterstützen des ÖEL bei der Erkundung der Lage, Unterstützen des ÖEL bei der Einsatzplanung, Unterstützen des ÖEL bei der Koordinierung und Überwachung aller im Katastrophengebiet eingesetzten Kräfte, Führen der Lagekarte, Führen des Einsatztagebuchs.
 
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hat die UG-ÖEL ursprünglich das Fahrzeug NES-8033 (FüKW) der nicht mehr fortgeführten Bundeseinheit Technische Einsatzleitung-TEL erhalten. Im Juli 2005 wurde ein neuer Einsatzleitwagen in Dienst gestellt, der bei der FF Bad Neustadt stationiert ist. Nach Alarmierung begibt sich die UG-ÖEL mit diesem Fahrzeug zur Einsatzstelle. Weiterhin wurde in den vergangenen Jahren durch den Landkreis Rhön-Grabfeld ein Schnelleinsatzzelt beschafft, das auf einem  Anhänger verlastet ist. Folgende Kommunikationsausstattung ist in dem FüKW vorhanden:
 
Mobiles Funktelefon,
Kommunikationskoffer (Mobiler PC Notebook mit dem EDV-Programm BASIS und der Möglichkeit zur Datenfernübertragung sowie ein mobiler Drucker),
Multifunktionsgerät Laser-Fax
2 BOS-Kfz-Funkanlagen im 4-m-Wellenbereich
2 BOS-Kfz-Funkanlagen im 2-m-Wellenbereich
2 BOS-Vielkanal-Funkanlagen im 2-m-Wellenbereich mit Ladestation.
Telefonanlage

Die Mitglieder der UG-ÖEL sind durch Armbinden eindeutig gekennzeichnet.
 
Die Aus- und Fortbildung der Leiter UG-ÖEL erfolgt durch Lehrgänge an der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried. Die übrigen Mitglieder der UG-ÖEL werden durch den Leiter der UG-ÖEL und den vorbenannten Örtlichen Einsatzleitern auf Standortebene ausgebildet. Die Ausbildung der Mitglieder der UG-ÖEL erfolgt in gemeinsamen Ausbildungsveranstaltungen mit den Mitgliedern der Kommunikationsgruppe der Führungsgruppe Katastrophenschutz (KomFü).
Die Mitglieder der UG-ÖEL sind in die Alarmierung im Brand- und Katastrophenschutz  (Massenunfall, Zugunglück, Explosion, Hauseinsturz etc.) eingebunden. Sie sind hierzu mit Funkmeldeempfängern ausgestattet. Bei anderen Alarmstufen kann die UG-ÖEL vom Einsatzleiter jederzeit angefordert werden.

 


 

 

 




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