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11. Mai bis 11. August 2019                                                                                         Ausstellung                                                                          

Hochzeit des Lichts

 

Ursula Jüngst (Malerei)                                                                                                                                                                                                                                         Thomas Röthel (Bildhauerei)

 

Innerhalb der zeitgenössischen Kunst nimmt Ursula Jüngst durch ihre markante Bildsprache eine besondere Stellung ein. Die Stahlarbeiten des Bildhauers Thomas Röthel spiegeln, kontrastierten und reizen die Aussagen der Gemälde von Ursula Jüngst. Beide Werke treten sich in einem Dialog gegenüber, ergänzen sich gleichermaßen wie sie sich auch deutlich voneinander abgrenzen. In diesem Zusammenspiel von farbiger Fülle und reduzierter Skulptur liegt u.a. der Reiz der Präsentation.

Mit der breiten Pinselsetzung ist Ursula Jüngst ein bedeutender Schritt gelungen, denn Farbe und Form sind autonom verfügbar. Im Gegensatz zu einer naturnahen Wiedergabe stehen sie unabhängig von Zeit und Ort als lebendige Pinselbewegungen. Die Gemälde sprengen Vertrautes und reizen zu freien Assoziationen. Sie thematisieren Grundbefindlichkeiten des Menschseins und sind Ausdruck des modernen Lebensgefühls.

 

Die Stahlarbeiten des Bildhauers Thomas Röthel spiegeln, kontrastierten und reizen die Aussagen der Gemälde von Ursula Jüngst. Beide Werke treten sich in einem Dialog in der Ausstellung gegenüber, ergänzen sich gleichermaßen wie sie sich unterscheiden bzw. deutlich voneinander abgrenzen. In diesem Zusammenspiel von farbiger Fülle und reduzierter Skulptur liegt unteranderem der Reiz der Präsentation.

Fast ausnahmslos sind die Skulpturen aus massivem Stahl geformt. Die Urform aller Stahlarbeiten ist ein individuelles, in einem bestimmten Verhältnis von Länge, Breite und Stärke gewähltes Ausgangsformat, das auch die Endproportionen bestimmt. Dieses wird singulär oder in jüngster Zeit auch paarweise bearbeitet, zunächst geschichtet und punktuell fest verschweißt. Im Laufe des Entstehungsprozesses werden die Stahlplatten und Blöcke mehr oder weniger stark gebogen, beziehungsweise nach konzeptuell gesetzten Einschnitten gedreht. Jedes vollendete Werk folgt dieser äußerst reduzierten und klaren Sprache, um den Betrachter immer wieder mit neuen Formulierungen zu überraschen.

 

Eröffnung

Freitag, 10.05. um 19:30 Uhr

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch - Sonntag und an Feiertagen 13 - 17 Uhr

 

Führungen, jeweils um 14:30 Uhr:

  • So, 12.05.
  • So. 19.05. (Internationaler Museumstag)
  •  So 23.06.
  •  So 28.07.
  •   So 11.08.

 

Eintritt

3,- / 2,50 (erm.) €, Kinder und Jugendliche frei

 

Art After Work - Feierabendführung und Katalogvorstellung

  Do 27.06. um 18:30 Uhr mit Aperitif und Musik von RaRaTong

 

Terminvereinbarung für Führungen unter oder Tel. 09771/94690

 


 

 

17. August bis 03. November 2019                                                                                         Ausstellung                                                                          

 

 

Paul Diestel

Herbarium

 

Mit dem Bildhauer Paul Diestel stellt erstmals ein junger Künstler als Meisterschüler im Kloster Wechterswinkel aus.

Mit der Ausstellung „Herbarium“ von Paul Diestel rückt die Förderung junger Künstler aus der Region verstärkt in den Vordergrund. Das Kloster Wechterswinkel möchte Raum sein und Raum geben für Nachwuchstalente. Junge Künstler sollen die Möglichkeit erhalten, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Großstädte wie Nürnberg haben dies bereits, im ländlich strukturierten Raum ist es eher die Ausnahme. Ein Grund  mehr hier aktiv zu werden.

Paul Diestel (geb. 1996 in Schweinfurt) ist in Unsleben aufgewachsen, einem Nachbardorf von Wechterswinkel. Er studiert Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel und ist Stipendiat des Cusanuswerks.

Paul Diestels Quellen der Inspiration sind Fundstücke aus der Natur: Eschensamen, Mutterkorn, Sonnenblumenkernschalen oder Ligusterschwärmer im Puppenstadium. Fasziniert von Dingen, die sich im Prozess der Verwandlung befinden, versucht er sie in neuer Form in Holz nachzubilden. Dabei ist für ihn der bildhauerische Prozess ein Graben nach dem Wesentlichen durch Wegnehmen des Unwesentlichen.


Mit der Reduktion der Form sucht Paul Diestel zugleich nach einer Urform für alle Dinge. Dieser aufwändigen Suche nach der Form folgt ein nächster, intensiver Prozess. Wieder sammelt Paul Diestel Materialien aus der Natur wie Asche, Sand, Kalk und Pigmente, um sie vermengt mit Hasenleim in mehreren Schichten aufzutragen. Warum dieser zeitintensive Prozess? Das Lindenholz, das Paul Diestel für seine Arbeiten gerne verwendet, ist roh und verwundbar. Ein kleiner Riss wirkt wie eine Wunde im Fleisch. Durch die vielen Schichten umgibt er seine Skulpturen mit einer Oberfläche, die sich wie eine schützende Haut um die Form legt.

 

Eröffnung:

Freitag, 16.08. um 19.30 Uhr

 

Führungen,  jeweils 14:30 Uhr

 

Sonntag 18.08.

Sonntag 08.09. Tag des Offenen Denkmals „Umbrüche in Kunst u. Architektur“

Sonntag 29.09. (Kreiserntedankfest)

Sonntag 06.10.

Sonntag 27.10. (BioRegioRhön Messe)

Sonntag 03.11.

 

Eintritt: 3,00 Euro/2,50 Euro (erm.), Kinder und Schüler frei

 

Donnerstag 19.09. um 18:30 Uhr,

Art After Work: Katalogvorstellung und Lesung mit dem Bildhauer Paul Diestel

 

Sonntag 13.10., 14:30 Uhr

Wanderung u. Führung mit Michael Krämer, untere Naturschutzbehörde

und Paul Diestel, Dauer ca. 2,5 Stunden, Eintritt: 3,00 Euro/2,50 Euro (erm.), Kinder und Schüler frei

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch - Sonntag und an Feiertagen 13 - 17 Uhr

 

Eintritt

3,- / 2,50 (erm.) €, Kinder und Jugendliche frei

 

Terminvereinbarung für Führungen unter oder Tel. 09771/94690

 


 

 



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