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Fördermöglichkeiten für denkmalpflegerische Maßnahmen:

 

Übersicht über die Fördermöglichkeiten:

Übersicht über die finanziellen Fördermöglichkeiten und Steuererleichterungen für denkmalpflegerische Maßnahmen in Bayern

 

Erläuterungen zu den Programmen der wichtigsten / häufigsten Fördergeber sowie Förderrichtlinien und Antragsformulare:
 

I. Förderung durch die Unterfränkische Kulturstiftung des Bezirk Unterfranken

Die Unterfränkische Kulturstiftung stellt im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten
Haushaltsmittel zur Förderung von Instandsetzung, Erhaltung, Sicherung und
Freilegung von Denkmälern in Unterfranken bereit. Auf eine Förderung durch die Unterfränkische Kulturstiftung besteht jedoch kein Rechtsanspruch.

a) Fördervoraussetzungen

Gefördert werden im Regelfall nur Einzeldenkmäler entsprechend der aktuellen Denkmalliste (siehe unten). Abweichend hiervon können auch Gebäude gefördert werden, die sich z.B. im Bereich eines Ensembles (z.B. Altstadtensemble) befinden.

Weiterhin müssen zumindest folgende Fördervoraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Befürwortung der Maßnahme durch die Unterfränkischen Kulturstiftung des Bezirk Unterfranken
  • Die Sicherung der Gesamtfinanzierung
  • Eine angemessene finanzielle Eigenbeteiligung des Maßnahmeträgers
  • Maßnahmebeginn liegt nicht vor Bewilligung der Zuwendung bzw. Erteilung des vorzeitigen Maßnahmebeginns durch den/die Fördergeber
  • Die in Betracht kommende Zuwendung beträgt mindest 150 € (Bagatellgrenze)

Die weiteren Details diesbezüglich sind aus der folgenden Richtlinie ersichtlich.

b) Fördersätze der Unterfränkischen Kulturstiftung des Bezirk Unterfranken im Rahmen der sog. "kleinen Denkmalpflege"

Gefördert wird immer nur der denkmalpflegerische Mehraufwand, welcher konkret durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege ermittelt wird.

Derzeit gültige Fördersätze:

Fördersatz   

Bei einem festgesetzten

denkmalpflegerischen Mehraufwand  

von:

 
20,0 % 1 € bis 10,000 €  
17,5 % 10.001 € bis 20.000 € mindestens jedoch Höchstbetrag aus Vorstufe, als mind. 2.000 €
15 % 20.001 € bis 30.000 € mindestens jedoch Höchstbetrag aus Vorstufe, als mind. 3.500 €

12,5 %

30.001 € bis 40.000 € mindestens jedoch Höchstbetrag aus Vorstufe, als mind. 4.500 €
12,5 % ab 40.001 € Maximal 5.000 €

 

c) Richtlinien und Vordrucke

Hinweis: Soweit auch eine Förderung durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege erfolgt, akzeptiert die Unterfränkische Kulturstiftung des Bezirk Unterfranken auch die Formulare des Landesamtes für Denkmalpflege. Anträge sind jeweils in 2-facher Ausfertigung beim Landratsamt Rhön-Grabfeld einzureichen.

d) Weitere Details

Weitere Details zur Förderung durch die Unterfränkische Kulturstiftung finden Sie auf der Webseite des Bezirks Unterfranken.

 

II. Förderung durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege

Zuständiger Gebietsreferent für den Landkreis Rhön-Grabfeld ist
Herr Dipl.-Ing. Christian Schmidt, Telefon: 0951/4095-21

Es existiert kein fester Fördersatz - dieser richtet sich nach den verfügbaren Haushaltsmitteln. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen Zuschuss. Eine Förderung durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege erfolgt für kommunale Antragsteller nur dann, wenn die zuwendungsfähigen Kosten den Betrag von 25.000,00 Euro übersteigen. Bei sonstigen Antragstellern beträgt diese Grenze 5.000,00 €.

Vordrucke/Formulare:

 

Anträge sind jeweils in 2-facher Ausfertigung beim Landratsamt Rhön-Grabfeld einzureichen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des Bayerichen Landesamt für Denkmalpflege

 

III. Förderung durch die Bayerische Landesstiftung

Als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts verfolgt die Bayerische Landesstiftung gemeinnützige und mildtätige Zwecke auf sozialem und kulturellem Gebiet. Beschlussorgan ist der Stiftungsrat mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten als Vorsitzenden, dem Staatsminister der Finanzen als stellvertretenden Vorsitzenden, Vertretern des Landtags und der Obersten Staatsbehörden. Im Rahmen dessen fördert die Bayerische Landesstiftung auch denkmalpflegerische Maßnahmen, soweit es sich um Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen von bedeutenden Bau- und Kunstdenkmälern handelt. Die Abwicklung (Antragstellung, Verwendungsnachweisprüfung) erfolgt über das Landratsamt Rhön-Grabfeld.

Es werden grundsätzlich nur Maßnahmen gefördert, zu deren Förderung der Staat nicht gesetzlich verpflichtet ist oder die nicht zu den Pflichtaufgaben der kommunalen Gebietskörperschaften gehören.
Maßgebliche Fördervoraussetzung ist die öffentliche Nutzung bzw. regelmäßige öffentliche Zugänglichkeit des Objekts. In Ausnahmefällen werden auch Außensanierungen von Baudenkmälern privater Eigentümer gefördert, soweit dem Objekt stadt- bzw. ortsbildprägende Bedeutung zukommt.

Vordrucke/Formulare:

 

Für kirchliche Baumaßnahmen ist folgendes Antragsformular zu verwenden:

 

Anträge sind jeweils in 2-facher Ausfertigung beim Landratsamt Rhön-Grabfeld einzureichen.

Informationen erhalten Sie auch auf der Website der Bayerischen Landesstiftung.

 

IV.  Förderung durch den Landkreis Rhön-Grabfeld

Der Landkreis Rhön-Grabfeld fördert im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel, die entstehenden Baukosten an denkmalgeschützten Objekten mit einem Fördersatz von rd. 5%. Für Maßnahmen an Bildstöcken beträgt der Fördersatz rd. 10%. Die Förderung erfolgt im Rahmen einer Einzelfallentscheidung, ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Eine separates Antragsformular ist für die Förderung durch den Landkreis Rhön-Grabfeld nicht erforderlich, die Antragsformulare der Unterfränkischen Kulurstiftung bzw. des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege werden akzeptiert.

 

V. Entschädigungsfonds

Der Entschädigungsfonds dient der Befriedigung von Entschädigungsansprüchen, die aus Enteignungen (Art. 18 DSchG) oder sonstigen wesentlichen materiellen Einwirkungen auf das Eigentum (Art. 20 DSchG) entstehen sowie der Abgeltung eines unzumutbaren Sonderopfers, das sich aus der Erhaltung eines Baudenkmals für dessen Eigentümer ergibt (Art. 4 DSchG).

Ein Inanspruchnahme des Entschädigungsfonds ist nur bei sehr umfangreichen Erhaltungsmaßnahmen möglich, welche ein unzumutbares Sonderopfer für den Eigentümer darstellen. Die finanzielle Situation des Antragstellers ist hier für eine mögliche Förderung ausschlaggebend.

Die Details hierzu finden Sie im Verwaltungsverfahren bei der Inanspruchnahme des Entschädigungsfonds

 

VI. Kulturfonds

Bei Großprojekten im Bereich der Denkmalpflege ist bei besonders herausragenden Baudenkmälern ggf. eine Förderung über den Kulturfonds Bayern möglich.

Weitere Details zum Kulturfonds Bayern finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Anträge sind bis spätestens 1. November jeweils für das Folgejahr in zweifacher Ausfertigung bei der zuständigen Regierung einzureichen. Gerne ist Ihnen der zuständige Ansprechpartner im Landratsamt Rhön-Grabfeld auch hier behilflich.

Zusammengefasste Informationen erhalten Sie auch auf diesem Flyer (Stand April 2015).

Weitere Informationen:

Erlaubnisverfahren nach dem Denkmalschutzgesetz:
Jede Maßnahme/Veränderung an einem Denkmal bedarf der denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis im Sinne des Denkmalschutzgesetzes. Informationen und Vordrucke zum Erlaubnisverfahren nach dem Denkmalschutzgesetz sowie die aktuelle Denkmalliste der Denkmäler im Landkreis Rhön-Grabfeld finden Sie auf der Internetseite des Landkreises unter:
Service A-Z -> Denkmalschutzrecht

 

BayernViewer-Denkmal:
Mit dem Fachinformationssystem "BayernViewer-denkmal" (externer Verweis) des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege können die Ensembles und Einzeldenkmäler kartographisch dargestellt werden. Weiterhin können ggf. Daten zur Lage, zum Alter und der Funktion der Bau-, Kunst- und Bodendenkmäler ermittelt werden.

- Letzte Aktualisierung am 25.04.2018-




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