Direkt-Link zum Seiteninhalt Sehhilfe wieder ausschalten
Logo
 

Bad Neustadt a. d. Saale

   
 

E-6-73-114-1 Ensemble Altstadt Bad Neustadt a.d.Saale. Zwischen der Urpfarrei Brendlorenzen an der Brend und dem alten Königshof Salz an der Saale liegt auf einer Bodenwelle über der Einmündung der Brend in die fränkische Saale die unabhängig entstandene Siedlung. Im 9./11. Jahrhundert Obersalz genannt, wird die Stadt erstmals 1232 als Neustadt überliefert. Ihr Siedlungskern liegt im Bereich um Stadtpfarrkirche, Marktplatz und Kellereigasse, dem sich als Neustadt die Teile um Hohn- und Spörleinsstraße anschlossen. Der sich hieraus ergebende herzförmige Stadtgrundriss zeigt die Anpassung eines Rastersystems an die Geländeform, was bei gotischen Stadtanlagen der Regel entspricht. Die vom Südwesten nach Nordosten, ehemals von Tor zu Tor verlaufende Hauptstraße (Hohn- und Spörleinstraße) entsendet in ihrem mittleren Verlauf einen geräumigen, langrechteckig gedehnten Marktplatz rechtwinklig nach Nordwesten. Die Nebengassen verlaufen durchweg zur Hauptstraße parallel. Die Grundstücke entwickeln sich als schmale Handtücher weit in die Baublöcke hinein und tragen in der Regel ehemalige Ackerbürgeranwesen mit dem Wohnhaus zur Straße und Wirtschaftsgebäuden in rückwärtiger Staffelung. Eine Erschließung der Rückgebäude durch die hintere Parallelgasse ist in den meisten Fällen nicht gegeben, die Einfahrt in den Hof erfolgt durch ein Tor in der Straßenfront. Die Straßenbilder ergeben sich aus der geschlossenen Reihung von Giebelhäusern. Eine Ausnahme bildet die dem westlichen Stadtrand folgende Bauerngasse, deren ehemalige Bauernanwesen jeweils eine breitere Straßenfront besitzen; die Wohnhäuser sind hier meist traufseitig gestellt. Für das Stadtbild bestimmend sind zwei- bis dreigeschossige Halbwalmdachhäuser des 18./19. Jh. in Fachwerkbauweise mit verputzten Außenwänden. Einige ältere Giebelhäuser, teilweise mit freigelegtem Fachwerk, stehen am Markt und in der Hauptstraße. Dort ist die alte Bausubstanz auch mit Neubauten durchmischt, die Erdgeschosse erscheinen durchweg für Ladeneinbauten ausgehöhlt. Die Hohnstraße gewinnt in ihrem unteren Verlauf durch den Torturm des Hohntores in Renaissanceformen und durch zwei Gasthöfe mit reichen Barockfassaden ein besonderes Gepräge. Beherrschend steht in der Spörleinstraße der frühbarocke Bau des ehemaligen Würzburger Amtshauses. Der Pfarrbezirk liegt im Norden der Stadt abgerückt, der klassizistische Turm der Stadtpfarrkirche wirkt allerdings in das Platzbild des Marktes bestimmend hinein. Weitere monumentale Inseln innerhalb der ackerbürgerlichen Stadtstruktur bilden das ehemalige Karmelitenkloster, der ehemalige Klosterhof des Klosters Bildhausen und die ehemalige Würzburger Amtskellerei. Als Besonderheit ist die Stadtbefestigung mit Zwingermauer, drei Rundtürmen und Grabenbereich fast durchweg erhalten geblieben.

 

D-6-73-114-3 Alte Pfarrgasse 3 Ehem. Bildhäuser Hof, 1803-1931 Rentamt, unregelmäßige Dreiflügelanlage, zweigeschossiger traufständiger Renaissancebau, Putzbau, Erdgeschoss massiv, Fachwerkobergeschoss und Volutengiebel, 1. Hälfte 17. Jh.; Anbauten 18. Jh.: Kopfbau, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach auf Winkelgrundriss; an der Front Muttergottesstatue, Sandstein, 18.Jh. (ehem. Marktplatz 22); hofseitiger Winkelbau mit Mansarddach; am Flügel vor der Stadtmauer zwei Wappensteine 18. Jh. (einer bez. 1761) und ein Datierungsstein, bez. 1494; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 336

 

D-6-73-114-3/2 Alte Pfarrgasse 3 Anlageteil: Heiligenfigur -- FlstNr. 336

 

D-6-73-114-3/1 Alte Pfarrgasse 3 Anlageteil: Klosterökonomie -- FlstNr. 336

 

D-6-73-114-3/4 Alte Pfarrgasse 3 Anlageteil: Wappen, syn. Wappenrelief, syn. Wappenstein, Inschrift, syn. Inschriftentafel -- FlstNr. 336

 

D-6-73-114-3/3 Alte Pfarrgasse 3 Anlageteil: Klosterökonomie -- FlstNr. 336

 

D-6-73-114-4 Alte Pfarrgasse 5 Kleinhaus, traufenständig, zweigeschossig, mit Fachwerkobergeschoss und Satteldach, 17./18. Jh.; Stadtmauer. -- FlstNr. 338

 

D-6-73-114-258 Alte Pfarrgasse 7 Kleinhaus, traufenständig, zweigeschossig, mit Fachwerkobergeschoss und steilem Satteldach, 17./18. Jh., Türsturz bez. 1816; Stadtmauer. -- FlstNr. 339

 

D-6-73-114-259 Alte Pfarrgasse 9 Kleinhaus, traufenständig, ursprünglich zweigeschossig, mit Fachwerkobergeschoss und Satteldach, 17./18. Jh.; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 340

 

D-6-73-114-260 Alte Pfarrgasse 11 Kleinhaus, traufenständig, zweigeschossig, mit Fachwerkobergeschoss und Satteldach, 17./18. Jh.; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 341

 

D-6-73-114-2 Alte Pfarrgasse 15; Alte Pfarrgasse 17; Apothekengasse 25; Bauerngasse 25; Bauerngasse 27; Bauerngasse 35; Hohnstraße 31a; Hohnstraße 35; Hohnstraße 37; Roßmarktstraße 32; Roßmarktstraße 44; Salzpforte 10; Schuhmarktstraße 20; Spörleinstraße 2; Spörleinstraße 4; Spörleinstraße 6 Stadtbefestigung, im 13. Jh. angelegt, im 16. Jh. wesentlich erneuert und ausgebaut, in ihrem gesamten Verlauf erhalten, allerdings nicht in der ursprünglichen Höhe, von den beiden Haupttoren ist der Torturm des Hohntores (vgl. Hohnstraße 39) erhalten, anstelle des Spörleintores nach Abbruch 1846 zwei Pfeiler errichtet (vgl. Spörleinstraße, zwei Torpfeiler), zwei Pforten (Kirchen und Salzpforte) befinden sich in der nord-südlichen Querrichtung, der Zwinger besteht noch auf langen Strecken, die ehemalige Zwingermauer im Bereich nordwestlich des Hohntors heute als Friedhofsmauer genutzt (siehe Friedhof, Schweinfurter Straße 2); drei hohe Rundtürme verstärken den westlichen Mauerabschnitt; Rundturm mit Zinnenabschlus beim Hohntor am Friedhof; mittlerer Rundturm mit Kegeldach; nordwestlicher Rundturm mit Erker und Zinnenabschluss; die Südostecke wurde im 16. Jh. durch einen oberen Bastionsturm; und einen Rundturm mit Kegeldach vor der Zwingermauer verstärkt; Mauerverlauf entlang der Grundstücke Alte Pfarrgasse ungerade Nummern 1-19; Apothekengasse 21, 23, 25; Bauerngasse ungerade Nummern 1- 43; Hohnstraße 33, 35, 37, 39; Roßmarktstraße gerade Nummern 4-50; Salzpforte 3, 6 1/2, 8; Schuhmarktstraße 20, 25; Spörleinstraße 2, 10; Steingasse ungerade Nummern 5-17; im Bereich Gerberspfad-Goethestraße die auslaufende Zwingermauer mit Reliefs und Inschriften als Mahnmal für die Opfer der Kriege und der Gewalt umgestaltet. -- FlstNr. 41; 54; 56; 56/1; 56/2; 61; 61/2; 65; 85; 87; 88; 89; 89/3; 255; 256/5; 272; 275; 279; 288/2; 325; 336; 343; 391; 400/1; 402; 403/1; 403/2; 405; 407; 746; 748; 749; 750

 

D-6-73-114-9 Am Zollberg Kreuzigungsgruppe vor halbrund gemauerter Nische, spätbarocke Figuren auf Sockeln, am Kreuzfuß Tabernakel mit Engeln, seitlich, auf die Nischenmauer aufgesetzt, Rokokovasen mit Engeln, 1765. -- FlstNr. 826

 

D-6-73-114-10 Am Zollberg Bildstock, Dornenkrönungsrelief, seitlich Heilige (links eine weibliche Heilige, rechts St. Georg, Rückseite mit schlichtem Kreuz, um 1615; Kreuzung Otto-Hahn-Straße. -- FlstNr. 826

 

D-6-73-114-7 Am Zollberg 1 Ehem. Postamtsgebäude, jetzt Polizei, traditionalistische Dreiflügelanlage, traufständiger zweigeschossiger Hauptflügel mit Halbwalmdach über Treppengiebeln, rückwärtig asymmetrisch angeordnete eingeschossige Nebengebäude um eine Hofanlage, 1929. -- FlstNr. 424

 

D-6-73-114-97 Am Zollberg; Zwinger von der Kirchpforte bis zum Spörleinstor Zwei Torpfeiler mit Vasenaufsätzen, an Stelle des Spörleinstores, 1846; vgl. Stadtmauer. -- FlstNr. 407; 826

 

D-6-73-114-12 Apothekengasse 14 Traufseithaus, dreigeschossig, massives Erdgeschoss, Obergeschosse verputztes Fachwerk, Satteldach, 1573 (d), aufgestockt 1750 (d). -- FlstNr. 385

 

D-6-73-114-2/2 Äußere Stadtmauer Anlageteil: Bollwerk, Bastion, syn. Bastei, Turm -- FlstNr. 56

 

D-6-73-114-14 Bauerngasse 1 Halbwalmdachhaus, zweigeschossiges Eckhaus, Fachwerkobergeschoss verputzt, 18./19. Jh.; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 258

 

D-6-73-114-17 Bauerngasse 8 Dreiseithof, zweigeschossig mit massivem Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss und Halbwalmdach, 18./19. Jh., über älterem Kern, Einfahrtstor bez. 1627; Hofmauer. -- FlstNr. 195

 

D-6-73-114-17/1 Bauerngasse 8 Anlageteil: Hofmauer -- FlstNr. 195

 

D-6-73-114-19 Bauerngasse 14 Wohnwirtschaftsgebäude, giebelständiger zweigeschossiger Satteldachbau, verputztes Zierfachwerk, mit profilierten Stockwerküberständen und geschnitztem (Blattwerk und Voluten) Eckständer, hofseitig Laubengang, 1618(d), Giebelseite 1873 (d) verbreitert; rückwärtiges Nebengebäude, Erdgeschoss und Keller aus Bruchstein, im Erdgeschoss rundbogiges Gewände, 14. Jh., im Keller spitzbogiges Portal mit Birnstabprofil. -- FlstNr. 224

 

D-6-73-114-21 Bauerngasse 19 Ackerbürgerhaus, massives Erdgeschoss mit seitlicher Tordurchfahrt, leicht vorkragendes verputztes Fachwerkobergeschoss, Walmdach, profilierter Torbogen mit Sitznischen, 17. Jh. -- FlstNr. 267

 

D-6-73-114-22 Bauerngasse 21 Wohnhaus, stattlicher giebelständiger Halbwalmdachbau mit massivem Erdgeschoss und verputztem Fachwerkobergeschoss, 17./18. Jh.; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 268

 

D-6-73-114-24 Bauerngasse 29 Wohnhaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit massivem Erdgeschoss, hier profilierte Rahmenformen, Obergeschoss verputztes Fachwerk, 18. Jh.; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 276

 

D-6-73-114-2/4 Bauerngasse 33 Anlageteil: Wachturm -- FlstNr. 278; 403/1

 

D-6-73-114-26 Bauerngasse 38 Wohnhaus, traufständig, zweigeschossig, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss, Satteldach, 18. Jh. -- FlstNr. 244

 

D-6-73-114-27 Bauerngasse 39 Ackerbürgerhof, zweigeschossiger traufständiger Putzbau, massives Erdgeschoss mit zentraler Tordurchfahrt, Fachwerkobergeschoss, Satteldach, 17. Jh.; Stadtmauer 13./16. Jh. -- FlstNr. 281

 

D-6-73-114-28 Bauerngasse; Bauerngasse 40; Bauerngasse 40a Pforte, rundbogig, Stein, bez. 1581. -- FlstNr. 243; 248

 

D-6-73-114-74 Franz-Marschall-Straße 9 Brendbrücke, steinerne Fußgängerbrücke, einbogig, 18. Jh. -- FlstNr. 3025; 3027; 3028; 3447/4

 

D-6-73-114-31 Gartenstraße 1 Marienkapelle, massiver verputzter Saalbau mit Spitzhelmdachreiter und polygonalem Althaus mit aufgesetzter Marienfigur, neugotisch, 1899 von Bezirksbaumeister Popp. -- FlstNr. 2904/2

 

D-6-73-114-6 Gerberspfad Kriegerdenkmal für 1870/71, Obelisk mit Reliefs und Inschriften, von Kriegerhelm bekrönt, bez. 1907. -- FlstNr. 408

 

D-6-73-114-264 Goethestraße 11 Evang. luth. Christuskirche, bruchsteinsichtiger traditionalistischer Saalbau mit Satteldach, Turm mit Zwiebelhaube seitlich der Giebelfassade, 1934/35. -- FlstNr. 1950

 

D-6-73-114-91 Goethestraße 17; Nähe Schweinfurter Straße Friedhof mit Friedhofmauer, 19. Jh., stadtseits die alte Zwingermauer nutzend (siehe Stadtbefestigung); Friedhofkapelle, 19. Jh., Altar um 1750, dem überdachten Bereich hinter der Eingangswand integriert; vierzehn Kreuzwegstationen, Sandsteinreliefs, Mitte 19. Jh., an der Friedhofsmauer; Friedhofskreuz, Mitte 19. Jh.; Grabsteine des 17., 18. und 1. Hälfte 19. Jh., in der Eingangswand eingemauert bzw. davor aufgestellt, ferner Familiengrab Endres-Brust mit expressionistischem Figurenschmuck, 1922; (Kreuzigungsgruppe vor der Eingangswand siehe Vor Schweinfurter Straße 2). -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-36/1 Hohnstraße Anlageteil: -- FlstNr. 249

 

D-6-73-114-37/1 Hohnstraße Anlageteil: Wirtshausschild, syn. Wirtshausausleger -- FlstNr. 249

 

D-6-73-114-33 Hohnstraße 1 Halbwalmdachbau, Eckbau auf Winkelgrundriss, dreigeschossig, Obergeschosse in verputztem Fachwerk, 17./18. Jh.; am Rückgebäude, Roßmarktstraße, Inschrifttafeln bez. 1581 und 1847. -- FlstNr. 114

 

D-6-73-114-33/1 Hohnstraße 1 Anlageteil: -- FlstNr. 114

 

D-6-73-114-34 Hohnstraße 3 Ehem. Keilstein mit Reliefkopf, klassizistisch, Anfang 19. Jh. -- FlstNr. 111

 

D-6-73-114-36 Hohnstraße 19 Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Eckbau mit Halbwalmdach, massives Erdgeschoss mit priflierten geohrten Tür- und Fenstergewänden, Obergeschoss verputztes Fachwerk, 18. Jh.; Hausmadonna, gefasste spätbarocke Steinfigur, 18. Jh. -- FlstNr. 97/1

 

D-6-73-114-37 Hohnstraße 26 Ehem. Gasthaus Zum goldenen Löwen, Traufseithaus mit reich gegliederter Fassade, im linken Teil rustiziertes Korbbogentor mit Pilastern, Löwenskulpturen und Inschrifttafel, bez. 1785; schmiedeeisernes Wirtshausschild; zwei schmiedeeiserne Wasserspeier. -- FlstNr. 154

 

D-6-73-114-37/2 Hohnstraße 26 Anlageteil: -- FlstNr. 154; 249

 

D-6-73-114-38 Hohnstraße 31 Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger traufständiger Halbwalmdachbau, massives Erdgeschoss, seitlich barockes Fenstergewände, Fachwerkobergeschoss verputzt, 18. Jh. -- FlstNr. 91

 

D-6-73-114-39/3 Hohnstraße 31; Hohnstraße 35 Anlageteil: Hoftor, Nebengebäude, syn. Ökonomiehof, syn. Ökonomiegebäude, syn. Wirtschaftshof -- FlstNr. 88; 91

 

D-6-73-114-39 Hohnstraße 35 Gasthof Schwan und Post, zweigeschossiger spätbarocker verputzter Massivbau mit Mansardwalmdach, reiche Fasadengliederung durch Eckpilaster, geohrte Fenstergewände und profiliertes Haustürgewände mit Oberlicht und Bogenfeld, 1772/73 (d); zwei Nischenfiguren, St. Michael und St. Ursula; dreigeschossiges giebelständiges Nebengebäude in verputztem Fachwerk, mit Hoftor, 18. Jh.; Vorhangbogenpforte, bez. 1812; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 88

 

D-6-73-114-39/2 Hohnstraße 35 Anlageteil: -- FlstNr. 88

 

D-6-73-114-39/1 Hohnstraße 35 Anlageteil: Heiligenfigur -- FlstNr. 88

 

D-6-73-114-40 Hohnstraße 37 Altes Amtshaus, massiver verputzter Satteldachbau mit Lisenengliederung, Erdgeschoß mit geohrten Tür- und Fenstergewänden, 18. Jh., Obergeschoss 19. Jh.; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 87

 

D-6-73-114-41 Hohnstraße; Hohnstraße 39 Hohntor, sechsgeschossiger Torturm mit tonnengewölbter Durchfahrt und Volutengiebeln, seitlich dreigeschossiger Wendelstein, stadtauswärts polygonaler Gußerker und barocke Nischenfigur, Heiliger Kilian; stadteinwärts zwei Wappensteine, Julius Echter von Mespelbrunn und Stadtwappen, unter maßgeblicher Beteiligung von Niklas Bayer 1578-80 errichtet, das Innere 1977-1979 modern ausgebaut; Teil der Stadtmauer (siehe dort) des 13.-16. Jh. -- FlstNr. 249; 250

 

D-6-73-114-35 Hohnstraße; Nähe Hohnstraße Hoftor, rundbogig mit Inschrift im Schlussstein, bez. 1650. -- FlstNr. 139; 140; 249

 

D-6-73-114-2/3 Innere Stadtmauer Anlageteil: Wachturm -- FlstNr. 403/1

 

D-6-73-114-2/1 Innere Stadtmauer Anlageteil: Turm, Bastion, syn. Bastei -- FlstNr. 403/1

 

D-6-73-114-2/5 Innere Stadtmauer; Nähe Kirchpforten Anlageteil: Wachturm -- FlstNr.

255; 403/1

 

D-6-73-114-42 Kellereigasse 6 Ackerbürgerhaus, giebelständig, zweigeschossig, verputztes Fachwerk, Satteldach, 18. Jh. -- FlstNr. 208

 

D-6-73-114-43 Kellereigasse 7 Ehem. Würzburger Amtskellerei, seit 1817 Gefängnis, Dreiflügelanlage aus zwei- bis dreigeschossigen Gebäuden mit Satteldächern, West-flügel mit Treppengiebel, um 1610 (dendro.dat.), dreigeschossiger Ostflügel mit gekup-pelten hochrechteckige Renaissancefenster, 1352 (dendro.dat.), Dachwerk um 1500 (dendro.dat.); zweigeschossiger Nordostflügel 1570 (i), Südflügel um 1765 (dendro.dat.), Hofmauer mit vermauertem älterem Rundbogentor, 17./18. Jh., und jün-gerem mittgen Hoftor, 19. Jh. -- FlstNr. 198

 

D-6-73-114-43/1 Kellereigasse 7 Anlageteil: Hofmauer, Hoftor -- FlstNr. 198; 201

 

D-6-73-114-44 Kellereigasse 8 Ackerbürgerhof, zweigeschossiger Traufseitbau, massives Erdgeschoss mit spätbarocken Fenstergewänden und rundbogiger seitlicher Tordurchfahrt, Obergeschoss verputztes Fachwerk, bez. 1754. -- FlstNr. 207

 

D-6-73-114-45 Kellereigasse 18 Kleines Eckwohnhaus mit Halbwalmdach, verputztes Fachwerk mit vorkragenden Stockschwellen, 17./18. Jh. -- FlstNr. 202

 

D-6-73-114-47/1 Kirchpforte Anlageteil: Kreuz, syn. Kruzifix -- FlstNr. 319

 

D-6-73-114-46 Kirchpforte 1 Wohnhaus, giebelständig, zweigeschossig, verputztes Fachwerkobergeschoss, 17. Jh., Erdgeschoss im 19. Jh. verändert. -- FlstNr. 327

 

D-6-73-114-48 Kirchpforte 3 Ehem. Kuratie des Klosters Bildhausen, heute Pfarrhaus, zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach und Volutengiebeln, reiches Säulenportal mit Diamantierungen und Dreiecksgiebel, darüber Wappenstein mit Bauinschrift, bez. 1602. -- FlstNr. 314

 

D-6-73-114-47 Kirchpforte 7 Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, klassizistischer Bau mit Lisenengliederung und hochrechteckigen Fenstern über Rechteckgrundriss mit leicht aus der Ostfassade vortretendem Frontturm mit Zeltdach, unter gemeinsamem Walmdach dreischiffige Säulenhalle des Langhauses und gleichbreiter Westchor, gewissermaßen ein Hallenumgangschor mit zentral eingebautem überkuppeltem Monopteros als Sanktuarium, 1794-98 von Alois Geigel, nach seinem Tod 1798-1801 der Rohbau durch Andreas Gärtner vollendet, Innenausbau 1834-36 nach Plänen von Mattlehner, Sakristeianbau 1955; mit Ausstattung; davor barockes Steinkreuz, ehem. Friedhofskreuz, 18. Jh. -- FlstNr. 320

 

D-6-73-114-49 Klosterkirchengasse 1 Ehem. Karmelitenklosterkirche St. Petrus und Paulus, 1803 aufgehoben, seit 1838 städtischer Besitz, im Typ der Bettelordenskirchen Saalbau mit nördlichem Seitenschiff und Rechteckchor, um 1352, Fenster und Pfeiler 1611 und 1679(d) verändert, Turm mit Spitzhelm an der Südostecke von 1611, Einrichtung der Kapelle mit Pultdach am Ende des Seitenschiffs neben dem Chor als Lorettakapelle 1684, Ausbau der Annakapelle am Langhaus 1693; mit Ausstattung; außen an der Lorettakapelle Steinfigur, Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel, 1684 ehem. Klostergebäude, seit 1857 Amtsgericht, schlichte dreigeschossige Vierflügelanlage, 1693-1703. -- FlstNr. 12

 

D-6-73-114-49/2 Klosterkirchengasse 1 Anlageteil: Heiligenfigur -- FlstNr. 12

 

D-6-73-114-266 Kolpingstraße Ehrenmal für die Opfer der beiden Weltkriege, steinerne Sitzfigur, von Professor Wilhelm Uhlig, 1965; mit dem Zwingermauerstück mit Relieftafeln zur Erinnerung an die Opfer der Kriege und der Gewalt (siehe Stadtbefestigung) und als Gegendenkmal zum Kriegerehrenmal für 1870/71 am Gerberspfad (siehe dort) in Beziehung gesetzt. -- FlstNr. 775

 

D-6-73-114-67 Marktplatz Marktbrunnen, Sockel mit vier Becken, darüber kannelierte Säule,1881, bekrönt von Statue einer Quellnymphe, 17. Jh. -- FlstNr. 368

 

D-6-73-114-50 Marktplatz 1 Wohn- und Geschäftshaus, giebelständig, zweigeschossig, Fachwerk, Satteldach, frühes 16. Jh. -- FlstNr. 18

 

D-6-73-114-51 Marktplatz 3 Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiges Eckhaus mit Giebel zum Markt, verputztes Fachwerk, Halbwalmdach, 17./18. Jh. -- FlstNr. 19

 

D-6-73-114-52 Marktplatz 7 Bürgerhaus, vormals Weinstube „Zur grünen Traube“, Massivbau mit Walmdach durch Johann Christoph Heinbeck, bez. 1668, Erker mit Traubenträgerrelief, Neugestaltung der Fassade mit geohrten Rahmenformen; Bruchsteinscheune mit Satteldach, 17./18. Jh., an der Roßmarktstraße. -- FlstNr. 116

 

D-6-73-114-52/1 Marktplatz 7 Anlageteil: Scheune, syn. Stadel, syn. Scheuer -- FlstNr. 116

 

D-6-73-114-53 Marktplatz 9 Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Massivbau, giebelständig, mit Krüppelwalm, Rahmenformen, 18. Jh. -- FlstNr. 115

 

D-6-73-114-54 Marktplatz 12 Stadtapotheke, zweigeschossiges giebelständiges Halbwalmdachhaus, verputztes Fachwerk, Rahmenformen, 1750. -- FlstNr. 367

 

D-6-73-114-55 Marktplatz 14 Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossig, giebelständig, Halbwalmdach, verputztes Fachwerk, 18. Jh. -- FlstNr. 363

 

D-6-73-114-56 Marktplatz 16 Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger giebelständiger Halbwalmdachbau, verputztes Fachwerk, mit vorkragenden Obergeschossen, 17. Jh. -- FlstNr. 362

 

D-6-73-114-57 Marktplatz 17 Bürgerhaus, giebelständig, zweigeschossig, Satteldach, Fachwerkobergeschoss des 16. Jh. in Teilen verändert, Fachwerkgiebel 16. Jh. -- FlstNr. 124

 

D-6-73-114-58 Marktplatz 18 Madonnenrelief, 18. Jh. -- FlstNr. 361

 

D-6-73-114-59 Marktplatz 19 Bürgerhaus, giebelständig mit Halbwalmdach, massives Erdgeschoss, verputztes Fachwerkobergeschoss, 17. Jh., Torbogen bez. 1494. -- FlstNr. 125

 

D-6-73-114-60 Marktplatz 21 Hausmarke eines Bäckers, 18. Jh., und Keilstein, 1866, in der Storchengasse; Nebengebäude, Fachwerkbau mit Halbwalmdach und Tor mit Radabweisern. -- FlstNr. 127

 

D-6-73-114-60/1 Marktplatz 21 Anlageteil: Nebengebäude, syn. Ökonomiehof, syn. Ökonomiegebäude, syn. Wirtschaftshof -- FlstNr. 127

 

D-6-73-114-62 Marktplatz 23 Wohn- und Geschäftshaus, Eckhaus, dreigeschossig mit Halbwalmdach, mit zweigeschossigem Anbau, Fachwerk verputzt, Rahmenformen, 18. Jh.; Hoftor bez. 1680; am Rückgebäude Tympanon mit Auge Gottes sowie zwei Schmuckschlusssteinen mit Rocailleformen, bez. 1773. -- FlstNr. 174

 

D-6-73-114-62/2 Marktplatz 23 Anlageteil: Hoftor -- FlstNr. 174

 

D-6-73-114-62/1 Marktplatz 23 Anlageteil: Nebengebäude, syn. Ökonomiehof, syn. Ökonomiegebäude, syn. Wirtschaftshof -- FlstNr. 174

 

D-6-73-114-64 Marktplatz 25 Bürgerhaus, Traufseithaus, dreigeschossig, Fachwerk, steiles Satteldach, Rahmenformen, Erker bez. 1686. -- FlstNr. 175

 

D-6-73-114-65 Marktplatz 29 Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossig, giebelständig, verputztes Fachwerk, Satteldach, 16./17. Jh. -- FlstNr. 178

 

D-6-73-114-275 Meininger Straße Meilenstein, Sandstein, Mitte 19. Jh. -- FlstNr. 3032/3

 

D-6-73-114-69 Mönchshauck Israelititscher Friedhof, angelegt 1889, ummauerte Anlage mit 154 Grabdenkmälern des 19./20. Jh. -- FlstNr. 2062

 

D-6-73-114-71 Mühlbacher Straße Bildstock, 18. Jh.

 

D-6-73-114-32 Nähe Goethestraße Kreuzschlepper, Sandstein, 18. Jh. -- FlstNr. 750

 

D-6-73-114-68 Nähe Meininger Straße Ehem. Brückenfigur des hl. Nepomuk, 2. Hälfte 18. Jh.; Ecke Brendanlage. -- FlstNr. 3030/5

 

D-6-73-114-72 Nähe Mühlbacher Straße Säulenbildstock, Aufsatz mit Reliefs der Kreuzigung, seitlich Hl. Sebastian und Georg sowie Katharina und Barbara, rückwärtig Inschrift, bez. 1629; Einfahrt Busbahnhof. -- FlstNr. 872

 

D-6-73-114-73 Nähe Mühlbacher Straße Steinkreuz, sog. Sühnekreuz, 17. Jh.; in den Saalewiesen. -- FlstNr. 872

 

D-6-73-114-70 Nähe Salzpforte Kruzifix auf Tischsockel mit Tabernakel, 18. Jh. -- FlstNr. 461

 

D-6-73-114-92 Nähe Schweinfurter Straße Kreuzigungsgruppe, spätbarock, auf halbrunder Sockelmauer Kreuze Christi und der beiden Schächer, darunter Figuren Maria und Johannes, 1771. -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-93 Nähe Schweinfurter Straße Bildstock, Judaskußrelief, rückwärtig Heilige Familie, seitlich Heilige, spätbarocker Dekor, 1757. -- FlstNr. 2175/1

 

D-6-73-114-91/17 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Friedhofstor, Friedhofsmauer, syn. Kirchhofmauer, Grabmal, syn. Grabstein, syn. Grabdenkmal, syn. Grabplatte, syn. Grabstele, syn. Epitaph, syn. Stele -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/16 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/15 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/14 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/13 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/12 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/11 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/10 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/9 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/8 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/7 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/6 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/5 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/4 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/3 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuzwegstation, syn. Kreuzweg -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/2 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Kreuz, syn. Kruzifix -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-91/1 Nähe Schweinfurter Straße Anlageteil: Friedhofskapelle, syn. Gottesackerkapelle -- FlstNr. 686

 

D-6-73-114-94/1 Nähe Siemensstraße Anlageteil: Stellwerk -- FlstNr. 3158

 

D-6-73-114-87 Nähe St.-Konrad-Straße Ecce-Homo-Figur, barocke Sandsteinstatue auf Sockel, 18. Jh.; Ecke St. Konrad-Straße. -- FlstNr. 2724/23

 

D-6-73-114-247 Otto-Hahn-Straße 55 Villa dreigeschossiger Walmdachbau mit Risaliten und Erkerturm, 1900; für Bürgermeister Otto Hahn als Wohn- und Geschäftshaus (Bank) erbaut. -- FlstNr. 828

 

D-6-73-114-8 Rathausgasse 2 Ehem. Brunnensäule, bez. 1857. -- FlstNr. 13

 

D-6-73-114-75 Rathausgasse 2 Rathaus, dreigeschossiger Massivbau mit Satteldach und Staffelgiebel, Neubau im Sinne des historisierenden Heimatstils, bez. 1922. -- FlstNr. 13

 

D-6-73-114-49/1 Rathausgasse 4 Anlageteil: Amtsgericht, Klostergebäude, syn. Konventsgebäude, syn. Konventstrakt, syn. Konventsbau, Karmeliter -- FlstNr. 29

 

D-6-73-114-84 Roßmarktstraße Ehem. Portalbekrönung, 18. Jh.; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 30

 

D-6-73-114-78 Roßmarktstraße 10; Roßmarktstraße 12 Ackerbürgerhaus, traufständig, zweigeschossig, Erdgeschoss massiv mit seitlicher Tordurchfahrt, Tor bez. 1612, Obergeschoss verputztes Fachwerk, Rahmenformen 18. Jh.; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 72

 

D-6-73-114-80 Roßmarktstraße 16 Bürgerhaus, zweigeschossig, giebelständig mit Halbwalm, Fachwerk verputzt, Rahmenformen, 18. Jh.; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 69

 

D-6-73-114-82 Roßmarktstraße 24 Ackerbürgerhaus, zweigeschossig giebelständig, verputztes Fachwerk, Satteldach, 17. Jh., Erdgeschoss entkernt; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 65

 

D-6-73-114-88 Schuhmarktstraße 1; Schuhmarktstraße 3; Schuhmarktstraße 5; Schuhmarktstraße 7; Schuhmarktstraße 9 Villsche Altenstiftung, massiver zweigeschossiger Eckbau mit Putzbau mit Natursteingliederungselementen, später Klassizismus, 1872, erweitert 1903. -- FlstNr. 212

 

D-6-73-114-89 Schuhmarktstraße 1; Schuhmarktstraße 3; Schuhmarktstraße 5; Schuhmarktstraße 7; Schuhmarktstraße 9 Türrahmung, barock, mit Oberlicht, 18. Jh. -- FlstNr. 217

 

D-6-73-114-94 Siemensstraße 12 Bahnhofsgebäude, breitgelagerter dreiflügeliger zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdachungen, um 1873; mit technischer Ausstattung, um 1912; Stellwerk Süd, in stilistisch angepassten Formen um 1912; mit technischer Ausstattung. -- FlstNr. 944/1; 3403

 

D-6-73-114-95 Spitalgasse 2 Ehem. Spital, dreigeschossiges Walmdachhaus mit polagonalem Treppenhaus, Obergeschosse verputztes Fachwerk, 17./18. Jh.; Torpfeiler, um 1800. -- FlstNr. 132

 

D-6-73-114-96 Spitalgasse 3 Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiges Eckhaus mit Giebel zur Storchengasse, verputztes Fachwerk, Satteldach, im Kern 17./18. Jh. -- FlstNr. 171

 

D-6-73-114-99 Spörleinstraße 3 Gasthof Fränkischer Hof, giebelständiger zweigeschossiger Halbwalmdachbau, massives Erdgeschoss mit seitlicher Tordurchfahrt, Fachwerkobergeschoss, im Kern Ende 15. Jh., Hoftor bez. 1493; rückwärtig dreiseitig den Hof rahmende Nebengebäude, Fachwerk mit Satteldach, Laubengang, 17./18. Jh. -- FlstNr. 3

 

D-6-73-114-99/1 Spörleinstraße 3 Anlageteil: Nebengebäude, syn. Ökonomiehof, syn. Ökonomiegebäude, syn. Wirtschaftshof -- FlstNr. 3

 

D-6-73-114-101 Spörleinstraße 10 Sog. ehem. Judenhaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit steinsichtiger neuromanische Fassade, Satteldach, um 1870; Stadtmauer, 13./16. Jh. -- FlstNr. 395

 

D-6-73-114-102 Spörleinstraße 11 Ehem. Würzburger Amtshaus, jetzt Landratsamt, dreigeschossiger Walmdachbau, verputzt mit Gliederungselementen in Naturstein, aufwendiges Hauptportal mit reichem Wappenschmuck (Fürstbischöfe Johann Philipp von Greiffenklau-Vollraths und Johann Philipp Franz von Schönborn) über dem Sturz, 1716-1720 von Hofarchitekt Joseph Greising. -- FlstNr. 8

 

D-6-73-114-1 Spörleinstraße 13 Doppelhaus, zweigeschossig, giebelständig, Satteldachbau mit Staffelgiebel, 1863 und 1898 und Fachwerkhaus mit Halbwalm, 18.Jh.; beide Bauten über älterem Kern. -- FlstNr. 14

 

D-6-73-114-103 Spörleinstraße 18 Wohn- und Geschäftshaus, giebelständig dreigeschossig, verputztes Fachwerk mit vortretenden Stockschwellen, Halbwalmdach, 17. Jh. -- FlstNr. 387

 

D-6-73-114-104 Spörleinstraße 28 Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossig mit Walmdach, verputztes Fachwerk, 18. Jh. -- FlstNr. 380

 

D-6-73-114-105 Spörleinstraße 32 Schmales Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossig, giebelständig, mit Krüppelwalm, verputztes Fachwerk, 17./18. Jh. -- FlstNr. 378

 

D-6-73-114-106 Spörleinstraße 34 Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossig, giebelständig mit Halbwalmdach, verputztes Fachwerk, barockes Trinitätsrelief, 18. Jh. -- FlstNr. 377

 

D-6-73-114-107 Spörleinstraße 36 Wohn- und Geschäftshaus, giebelständig, massives Erdgeschoss mit rundbogigem Seiteneingang, verputztes Fachwerk, Satteldach, 17./18. Jh. -- FlstNr. 377

 

D-6-73-114-108 Spörleinstraße 38 Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiges Eckhaus mit Walmdach, verputztes Fachwerk, 17. Jh. -- FlstNr. 375

 

D-6-73-114-262 St.-Konrad-Platz 3 Kath. Pfarrkirche St. Konrad, Saalkirche mit eingezogenem Chor, Betonbau mit Satteldach, seitlich freistehender Campanile mit Pyramidendach, 1953-54. -- FlstNr. 2724/42

 

D-6-73-114-111 Storchengasse 4 Ehem. Wohnhaus einer Hofanlage, zweigeschossig, giebelständig, massives Erdgeschoss mit barocken Fensterrahmungen, Fachwerkobergeschoss, Satteldach, 18. Jh. -- FlstNr. 186

 

D-6-73-114-112 Storchengasse 5 Bürgerhaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und vorkragenden verputzten Fachwerkobergeschossen, 17./18. Jh. -- FlstNr. 130

 

D-6-73-114-95/1 Storchengasse 7 Anlageteil: -- FlstNr. 131; 132; 145

 

D-6-73-114-113 Storchengasse 8 Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossig mit Satteldach, verputztes Fachwerk, bez. 1673, im Kern 1420 (dendro.dat.). -- FlstNr. 189

 

D-6-73-114-114 Storchengasse 9 Bürgerhaus, giebelständig, zweigeschossig,, verputztes Fachwerk, Satteldach, seitliche Tordurchfahrt, 17./18. Jh. -- FlstNr. 170

 

D-6-73-114-116 Storchengasse 13 Stein, bez. 1550; eingemauert. -- FlstNr. 168

 

D-6-73-114-117 Storchengasse 15 Bürgerhaus, zweigeschossig, massives Erdgeschoss, verputztes Fachwerkobergeschoss, Walmdach, Rahmenformen, Torpfosten, spätes 18. Jh. -- FlstNr. 165

 

D-6-73-114-119 Zwiebelgasse 5 Inschrift, am Torbogen der Durchfahrt, bez. 1753. -- FlstNr. 22

 

 

Archäologische Geländedenkmäler

 

Vorgeschichtliche Abschnittsbefestigung, "Luitpold-Höhe" ca. 580 m ssö Kirche Bad Neustadt. Neustadt, Fl.Nr. 17710/2, NW 104-42

 

Merowingerzeitliche Körpergräber. 900 m nö der Kirche von Bad Neustadt. Bad Neustadt/Saale FlstNr. 3379/1; NW 105-42; FundstNr. 5627/0001.

 

Beigabenloses Körpergrab unbekannter Zeitstellung. 400 m sw der Kirche von Bad Neustadt. Bad Neustadt/Saale FlstNr. ?; NW 105-42; FundstNr. 5627/0002.

 

Siedlungsfunde und Brunnenstube des späten Mittelalters. 200 m sö der Kirche von Bad Neustadt. Bad Neustadt/Saale FlstNr. 8; NW 105-42; FundstNr. 5627/0003,

 

Siedlungsfunde des Hochmittelalters bis zur Frühneuzeit. 100 m sw der Kirche von Bad Neustadt. Bad Neustadt/Saale FlstNr. 212, 217, 218; NW 105-42; FundstNr. 5627/0004.

 

Mittelalterliche Burgruine „Salzburg“, möglicherweise Abschnittsbefestigung der Urnenfelderzeit. 1100 m osö der Kirche von Bad Neustadt. Flur „Salzburg“; Bad Neustadt/Saale FlstNr. 177-193; NW 105-41; FundstNr. 5627/0005.

 

Siedlungsfunde der Hallstattzeit. Spätmittelalterliche bis frühneuzeitliche Siedlungsfunde mit Eisenschmelzofen. 100 m w der Kirche von Bad Neustadt. Bad Neustadt/Saale FlstNr. 295, 299-300/1, 315, 315/1; NW 105-42; FundstNr. 5627/0006.

 

Abschnittsbefestigung des frühen und hohen Mittelalters mit Handwerksbetrieben. 2200 m sw der Kirche von Bad Neustadt. Flur „Veitsberg“; Bad Neustadt/Saale FlstNr. 2221-2223; Hohenroth FlstNr. 1753; NW 104-43; FundstNr. 5627/0007.

 

Siedlungsfunde der Hallstattzeit und des späten Mittelalters. 150 m s der Kirche von Bad Neustadt. Bad Neustadt/Saale FlstNr. 168; NW 105-42; FundstNr. 5627/0032.

 

Spätmittelalterliche und neuzeitliche Siedlungsfunde. Unmittelbar östlich der Kirche von Bad Neustadt. Bad Neustadt/Saale FlstNr. 330, 331, 334, 335, 337; NW 105-42; FundstNr. 5627/0078.

   


 




Barrierefreiheit

Existenzgründungs-Börse

Aktuelle Angebote und Nachfragen

mehr ...


Anschrift
Landkreis Rhön-Grabfeld
Spörleinstraße 11
97616 Bad Neustadt a.d.S.

Tel 09771 / 94-0
Fax 09771 / 94-300


Landkreis Rhön-Grabfeld

Spörleinstraße 11

97616 Bad Neustadt a.d.S.

 

 


Öffnungszeiten der Fachabteilungen ...

Tel. 09771 / 94-0

Fax. 09771 / 94-300

E-Mail info@rhoen-grabfeld.de