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Technisches Bauamt

Tiefbau - Kreisstraßen

 



1. Allgemeines

 

  • Das Kreisstraßennetz hat zum 31.12.2015 eine Länge von 332,3 km mit 72 Brücken.

 

  • Im vergangen Jahr wurden Kreisstraßen innerhalb von Ortsdurchfahrten sowie auf freien Strecken geplant und zwei Brücken saniert. Es wurde ein Brückenbauwerk erneuert. Es wurden Bestandsuntersuchungen an bestehenden Brücken durchgeführt. Es konnten Asphalt-deckenerneuerungen vorgenommen werden sowie sonstige Straßenunterhaltungsarbeiten ausgeführt werden.

 

  • Es wurde Grunderwerb für Baumaßnahmen durchgeführt.

 

 

 

 2. Tätigkeitsbeschreibung

 

2.1  Planungen für Neu-, Aus- oder Umbaumaßnahmen an Kreisstraßen

 

 

Maßnahme Länge

Kosten

Mio.

Leistung

2015

NES 1 Umbau der Kreuzung mit der St 2282 und der

Herbstädter Straße zum Kreisverkehr

Es wurde eine Ausbauvereinbarung geschlossen.

  0,500 -

NES 8 Umbau der Kreuzungsbereiche in Brendlorenzen

Entwurfsplanung wurde erstellt.

Grunderwerb wurde durchgeführt.

  2,030 81.440,44

NES 18 Salz-Strahlungen

Das Wasserrechtsverfahren wurde durchgeführt.

Der Grunderwerb wurde betrieben.

1,900 2,000 825,00

NES 23 Oberwaldbehrungen - Oberelsbach

Die Vorplanung wurde durchgeführt und die Entwurfsplanung

begonnen.

    7.735,00

NES 26/28 Umbau der Kreuzung südlich von Fladungen

 

  0,500 -

NES 31 Einmündung B 285 bis Einm. NES 33

Die landschaftspflegerische Begleitplanung wurde erstellt.

Die Entwurfsplanung wurde weitestgehend erstellt.

1,750 1,500 9.789,65

NES 32 Ausbau der OD Neustädtles

Der Bauentwurf wurde erstellt und der Regierung vorgelegt.

Es wurden Vereinbarungen geschlossen und  die Ausschreibung

vorbereitet.

0,440 0,500 -

 

 

 

 

2.2  Laufende und 2015 abgeschlossene Neu-, Aus- oder Umbaumaßnahmen an Kreisstraßen

 

 

Maßnahme Länge Kosten Mio. Leistung 2015

NES 16 Wegfurt-Sondernau

Der Abschluss des Grunderwerbs wurde vorbereitet

2,501 2,501

-

NES 20 Herschfeld -Rödelmaier

Die Ausführungsplanung und Ausschreibung wurde durchgeführt.

Vereinbarungen wurden geschlossen.

Mit den Bauarbeiten wurde begonnen.

1,684 5,280 374.465,32

NES 37 Mellrichstadt-Sondheim BA I

Die Vermessungsarbeiten durch das Vermessungsamt

wurden durchgeführt.

2,050 1,985 461,25

NES 37 Mellrichstadt-Sondheim BA II

Die Vermessungsarbeiten durch das Vermessungsamt

wurden durchgeführt

    474,09
       

 

 

NES 20 Spatenstich

NES 20 Baumaßnahmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.3 Brückensanierungs- und Neubaumaßnahmen

 

Maßnahme Kosten Mio. Leistung 2015

NES 6/18 Brücke über den Saalbach in Waltershausen

Die Schlussrechnung wurde geprüft.

Der Verwendungsnachweis wurde vorgelegt.

Die Vermessungsarbeiten durch das Vermessungsamt wurden durchgeführt.

0,120

30.567,00

NES 13/31 Sonderbachbrücke in Ginolfs

Die Abdichtung wurde erneuert.

Die Gehwegkappen und Geländer wurden erneuert.

0,055

54.155,57

NES 17/34 Saaleflutbrücke Unterebersbach

Ein Baugrundgutachten wurde erstellt.

Eine Vorplanung wurde erstellt.

0,300 8.432,88

NES 22/36 Elsbachbrücke Geckenau

Die Vermessungsarbeiten wurden durchgeführt und der Grund-

erwerb abgewickelt.

0,382  

NES 26/39 Eisgrabenbrücke Hausen

die Ausschreibung wurde durchgeführt und die Bauarbeiten wurden abgewickelt.

0,350 239.668,64

NES 34/47 Torbrücke Ostheim

Das Mauerwerk wurde neu verfugt.

Das Gewölbe wurde verpresst.

Es wurde ein Kalkschutz eingebracht.

0,125 124.118,00
     

 

 

Torbrücke Ostheim

 

Einweihung Eisgrabenbrücke

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.4 Deckenbaumaßnahmen

 

Straße   Länge km Leistung 2015

NES 30

Fladungen-Sands

Asphaltdeckenerneuerung 3,500 350.000,00

NES 31

Weimarschmieden-Brüchs

Asphaltdeckenerneuerung

 

2,500 238.713,00

NES 39

Oberstreu - Bahra

Asphaltdeckenerneuerung 2,800 450.000,00

NES 39

Bahra - Hendungen

plus NES 5

Asphaltdeckenerneuerung 2,200 218.080,00

NES 11

OD Roth

Asphaltdeckenerneuerung - 98.000,00

NES 26

Asphaltdeckenerneuerung    

 

 

 

   

 

     
 Summe   11,00 1.354.793,00

 

 

 

Sanierung der OD Sands, Einbau Asphaltgitter

 

2.5 Grunderwerb, Vermessung und notarielle Beurkundungen

wurden für folgende Baumaßnahmen durchgeführt:

 

Straße Maßnahme Leistung 2015
     
     
     
     
     
     
     
Summe    

 

 

2.6 Kanalkostenbeiträge für die Entwässerung von Kreisstraßen außerhalb von Baumaßnahmen

 

Straße Maßnahme Kosten 2015
     
     
Summe    

 

2.7 Leistungen für Dritte

 

Maschineneinsatz und Straßenwärter 179.967,87 €
Unfälle lt. Meldebogen 19.612,35 €
Tätigkeiten für Deponien 270  Stunden
Tätigkeiten für Museumsbahn 200  Stunden

 

 

2.8 Allgemeine Verwaltung

 

  • Straßen- und Brückenbestandsaufnahmen
  • Ergänzung der Brückenbauwerkverzeichnisse
  • Längenstatstik der Straßen des überörtlichen Verkehrs
  • Elektronische Verkehrszählung wurde durchgeführt.
  • Lohnabrechnungen der Straßenwärter
  • Rechnungsstellung für Leistungen an Dritte
  • Überprüfung der Rechnungen mit Anweisung
  • Stellungnahmen zu Bebauungspläne und Baugesuche
  • Baufachliche Stellungnahmen zur Rekultivierung von Erddeponien
  • Erstellung von Nutzungs- und Gestattungsverträgen
  • Grundbuchberichtigungen
  • Überprüfung der Verkehrssicherheit auf Kreisstraßen
  • Umstufungen von Kreisstraßen

 

 

3. Abschließende Bemerkungen und Ausblick

 

Neben den geplanten Ausbaumaßnahmen sind künftig auch noch verstärkt Asphaltdecken-

erneuerungsmaßnahmen durchzuführen und mindertragfähige Brücken zu verstärken oder zu erneuern.

 

Mülldeponien

 

1.Allgemeines

 

Im Landkreis Rhön - Grabfeld befinden sich  vier ehemalige Hausmülldeponien, welche sich alle in der Nachsorgephase befinden. Nach einigen Jahren mit intensiven Bau – und Sanierungsmaßnahmen sind diese endabgedichtet, rekultiviert und von den Überwachungsbehörden entsprechend abgenommen. Auf drei Deponien befinden sich aktive Entgasungsanlagen für das  Deponiegas, wobei  die anfallende Gasmenge für eine wirtschaftliche Nutzung nicht ausreichend ist. Das anfallende Gas wird über Fackelanlagen verbrannt.

Als bayerisches Pilotprojekt wird auf der Bad Königshofer Deponie erfolgreich seit

nun 5 Jahren eine Passiventgasung betrieben. Diese spart gegenüber der herkömmlichen, aktiven Entgasung einiges an Kosten ein. Es wird das Deponiegas von den Gasbrunnen in den Deponietop geführt,  dort in einem speziellen Kompost-Erdgemisch gefiltert sowie anschließend umweltfreundlich und deutlich unterhalb der gesetzlichen Emissionsobergrenzen ausgeführt. In der Art ist das momentan jedoch nur in Bad Königshofen möglich, da hier der zuvor gemessene und ausgewertete Gasanfall eine solche Anlage gesetzlich zulässt. Die Umweltverträglichkeit wird  unabhängig alles Vierteljahr  durch ein externes Ingenieurbüro gemessen und protokolliert.

 

Nachsorgephase heißt jetzt nicht, alles ist stillgelegt und benötigt keine Zeit - oder Kostenaufwendungen mehr.  Der Gesetzgeber sieht in der Deponienachsorge  stetig zunehmend einen hohen Stellenwert und schreibt dementsprechend jährlich einige wiederkehrende Maßnahmen verbindlich vor. Dazu gehört u.a. die Untersuchung von Sickerwasser - und Oberflächenwasserableitungen, 4 mal jährlich die Wartung der Entgasungsanlagen durch Fachfirmen, das Erstellen von Jahrbüchern sowie diverse weitere Messungsprotokolle samt Berichten, für die teilweise eigens spezialisierte Ingenieurbüros beauftragt werden müssen. Dazu müssen die Deponieflächen  mehrmals jährlich mit Messgeräten begangen werden, mit dem Ziel, eventuelle Schadstellen in der Abdichtung erkennen zu können, durch welche dann schädliche Emissionen in die Umwelt entweichen können.

Insgesamt fallen hierdurch und verursacht durch die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Maßnahmen, jährliche Fixkosten in Höhe von ca. 28. - 30.000,- € an.

 

Gemeinsam mit der Regierung von Unterfranken und dem Landesamt für Umweltschutz wurde eine Inspektion aller Altdeponien vorgenommen. Dabei festgestellte kleinere Beanstandungen, wie z.B. das zurückschneiden von Bewuchs, wurden umgehend behoben. Insgesamt jedoch, so zeigt sich das in den Protokollen der Überwachungsbehörden, ist man mit der gegenwärtigen Situation auf den stillgelegten Altdeponien durchaus zufrieden.

 

 

 

 

1.1 Herbstadt

 

Im Jahr 2014 waren neben den normalen Nachsorgemaßnahmen am

Sickerwasser – und Gasabfackelsystem  lediglich kleinere Sanierungsarbeiten

aufgrund Bodenerosion in der Rekultivierungsschicht, an der Umzäunung sowie am Gassammelsystem notwendig.

 

 

1.2 Hohenroth / Bad Neustadt und Nordheim

 

Die jährlichen Wartungs – und Nachsorgearbeiten  an Gasfackel und den Sickerwasserleitungen sowie anderweitige kleinere Reparaturen wurden koordiniert und überwacht. Außergewöhnliches war jedoch nicht zu veranlassen.

Da in Hohenroth / Bad Neustadt  der Sickerwasseranfall im Verlauf der letzten Jahre, bedingt durch altersbedingte  Beschädigungen der Abdichtungsschichten, weiter stetig anwächst, wurde 2012 von der Regierung von Unterfranken die Genehmigung der im Jahr zuvor beantragten Sanierung der Oberflächenabdichtung erteilt. Ziel ist, durch geeignete Baumaßnahmen künftig eine deutliche Reduzierung des kostenintensiv zu entsorgenden Sickerwassers zu erzielen. Momentan jedoch gestaltet sich noch immer der dazu benötigte Grunderwerb als nicht realisierbar, so dass mit den Sanierungsarbeiten  nicht begonnen werden konnte.

 

 

1.3 Bad Königshofen 

 

Hier musste neben den jährlichen  Wartungs-  und Kontrollarbeiten  eine Reparatur von Wellschläuchen im Gasleitungssystem ausgeführt werden. Es wurden bei den planmäßigen Emissionsmessungen  Schadstoffbelastungen, welche aber noch unter den gültigen Grenzwerten lagen, festgestellt. Die Ursachen wurden gesucht und die Belastungsemissionen durch den Austausch von 2 defekten Wellschläuchen an den Gasbrunnen zuverlässig behoben. Nach erfolgter Sanierung wurde wiederholt auf austretende Emissionen geprüft – es wurden keine mehr festgestellt.

 

 

2. Abschließende Bemerkungen und Ausblick

 

Für alle Deponien wurden die Daten für die Jahrbücher gesammelt und an das Ingenieurbüro Ebert zur Erstellung der Bücher übersandt. Die Sachstandsberichte zu den Vorgängen auf den einzelnen Deponien wurden halbjährlich an die Überwachungsbehörden übermittelt.

 

Insgesamt machen sich jetzt die umfangreichen Baumaßnahmen der letzten Jahre, insbesondere in Herbstadt und Bad Königshofen, deutlich bemerkbar. Das bisher sehr kostenintensiv zu entsorgende Deponie - Sickerwasser ist durch erneuerte Oberflächenabdichtung, durch welche  das Regenwasser nur noch in sehr begrenztem Umfang in den Deponiekörper eindringen kann, auf eine äußerst geringe Menge geschrumpft.

 

 

 

 

 

 

Museumsbahn

 

Die Arbeiten zur jährlichen Vegetationskontrolle ( Gehölzrückschnitt und Unkrautbekämpfung ) wurden mit der Regierung von Unterfranken und dem Zweckverband abgestimmt, ausgeschrieben , vergeben, überwacht und abgerechnet.   Kostensumme hier insgesamt ca. 20 T €.  Der Austausch bzw. Ersatz von diverser Beschilderung entlang der gesamten Bahnstrecke wurde durch Mitarbeiter des  Bauhofes Nordheim vorgenommen, ebenso die bauliche Sanierung mehrerer Bahnübergange im Streckenbereich..

 

Gemeinsam mit den Überwachungsbehörden wurde in 2014 2 mal eine komplette Bahnstreckenkontrolle durchgeführt. Die dabei festgestellten Mängel, welche  keinen Einfluss auf den Bahnverkehr haben, konnten bisher nicht beseitigt werden, da das offizielle Mängelprotokoll durch das Eisenbahnbundesamt als Überwacher noch nicht vorgelegt wurde.

 

Erneut mussten  2 Schadensfälle an der Bahnbrücke in Stockheim  unter Einbeziehung eines dafür fachkundigen Ingenieurbüros bearbeitet werden.

 

 

 

                                                       

                                                                                  

 

 

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