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Kreisheimat/-archivpfleger Reinhold Albert


 


Reinhold Albert

Ehrenamtlicher Kreisarchivpfleger für den Landkreis Rhön-Grabfeld
Kreisheimatpfleger für den Altlandkreis Königshofen i. Gr.

 

Im Mittelpunkt der ehrenamtlichen Tätigkeit als Kreisarchiv- und Kreisheimatpfleger standen im Berichtsjahr 2015 verschiedene Veröffentlichungen. So verfasste ich u. a.

  • ein 240 Seiten umfassendes, reich bebildertes Buch über die jahrhundertealte weithin bekannte Wallfahrt und Wallfahrtskirche auf dem Findelberg bei Saal an der Saale, das die Marktgemeinde Saal herausgab und die dortige Werbegemeinschaft initiierte,

  • als erstes Heft einer Schriftenreihe der Kulturagentur des Landkreises Rhön- ein 68-seitiges Büchlein über die bestehenden (9) und untergegangenen (3) jüdischen Friedhöfe im Landkreis Rhön-Grabfeld,

  • ein Büchlein über den von Bad Königshofens Bürgermeister a.D. Clemens Behr im dortigen Kurpark initiierten Grenzsteingarten, in welchem die Geschichte dieser Flurdenkmale geschildert wird und

  • zum zehnten Mal als Schriftleiter das Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 2016. Erneut gelang es, das im 38. Jahrgang erscheinende, 480 Seiten zählende traditionelle Buch mit zahlreichen interessanten Beiträgen rund um unsere Heimat aus Vergangenheit und Gegenwart, verfasst von zahlreichen Autoren, zu füllen.

  • Außerdem hatte ich die Schriftleitung des im Königshöfer Grabfeld an alle Haushalte verteilten 28 Seiten umfassenden Heimatblatts „Das Grabfeld“, das der Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld mit Unterstützung der Gemeinden und örtlichen Institutionen herausgibt. Es wird seit 1995 heraus gegeben und erschien als 23. Folge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015 erschien das zehnte Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld unter der Schriftleitung des Berichterstatters. Die Vorstellung fand in Saal statt und zeigt von links Bürgermeister Norbert Bauer, stv. Landrat Josef Demar, Marianne und Reinhold Albert (4. u. 5. v. l.) sowie die Verlegerfamilie Mack aus Mellrichstadt.

 

 

Das Stichwort- und Autorenverzeichnis der seit 1979 erschienenen Heimatjahrbücher des Landkreises wurde aktualisiert. Es kann im Internet unter www.rhoen-grabfeld.de Kunst & Kultur - Heimatjahrbuch eingesehen werden. Dort befinden sich auch sämtliche Inhaltsverzeichnisse der Jahrbücher. Alle Aufsätze, Bücher etc., die ich seit 1981 veröffentlichte, sind zudem auf meiner Internetseite www.reinhold-albert.de aufgelistet.

Alle meine Veröffentlichungen 2015 sind in der diesem Bericht angefügten Liste enthalten. Dazu gesellten sich das Jahr über in den örtlichen Tageszeitungen zahlreiche Aufsätze und Beiträge. Besondere Resonanz fand eine Serie über Ereignisse in der Rhön und dem Grabfeld anlässlich des Einmarsches der US-Army am Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren. Es wurde vielfach der Wunsch geäußert, die Ereignisse in unserer Heimat in dieser Zeit einmal in Buchform zu veröffentlichen. In Erwägung gezogen wird deshalb eine Veröffentlichung zur 75. Wiederkehr des Kriegsendes im Jahr 2020.

 

Es gelang insbesondere mit Hilfe von Zeitzeugen das traurige Schicksal der im Dritten Reich aus Königshofen deportierten Sinti Marie Reinhardt, genannt „Schwarz-Marie, zu erforschen, die 1943 von den Nazis im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde.

 

Auf Bitten des Oberstreuer Bürgermeisters Herrn Matthias Liebst wurde die Geschichte des in Thüringen liegenden Mittelstreuer Bischofswalds erforscht.

 

Meine jahrzehntelangen Bemühungen zur Rettung einer prächtigen denkmalgeschützten Madonna, die auf Privatgrund in Untereßfeld stand und die der berühmte Grabfelder Künstler Johann Joseph Keßler (1711-1759) Mitte des 18. Jahrhunderts schuf, führten endlich zum Erfolg. Mit Hilfe des Vorsitzenden des Vereins für Heimatgeschichte, Herrn Kreiskulturreferent Hanns Friedrich und Unterstützung von Herrn Bezirksheimatpfleger Herrn Prof. Dr. Klaus Reder sowie einer namhaften Geldspende von Frau Irmgard Werner aus Herbstadt gelang es, die Figur zu erwerben. Sie wird gegenwärtig restauriert und 2016 im Rahmen der 1275-Jahrfeier in Untereßfeld in der Nähe der Pfarrkirche St. Martin in Untereßfeld neu aufgestellt und geweiht.

recht: Keßler-Madonna in Untereßfeld

 

Der Unterzeichner war aktiv bei der Landesausstellung 2015 „Napoleon und Bayern“, die in Ingolstadt gezeigt wurde, beteiligt. So wurden u.a. Kontributionsrechnungen der Gemeinde Wülfershausen/Saale aus der Zeit um 1800 ausgewertet und Unterlagen über Ereignisse in dieser unruhigen Zeit in Rhön-Grabfeld den Veranstaltern, dem Haus der Bayer. Geschichte in Augsburg, zur Verfügung gestellt.

 

Es wurden eine ganze Reihe von Vorträgen gehalten, so u. a, bei einer Festveranstaltung in Mühlfeld zum 300jährigen Jubiläum des dortigen Schlosses Wolzogen oder anlässlich der Wiederkehr der Gründung des Kapuzinerklosters Königshofen im Grabfeld vor 350 Jahren. Dazu gesellten sich u.a. Vorträge im Kreiskulturzentrum Wechterswinkel über die Geschichte der jüdischen Friedhöfe im Landkreis oder über Advents- und Weihnachtsbräuche, im Schloss Mühlfeld über die Geschichte der deutsch/deutschen Grenze, zum gleichen Thema in Ostheim bei der Studentenverbindung „Hilaritus“ oder in Bad Königshofen über die Geschichte historischer Grenzsteine.

Der Unterzeichner nahm u. a. teil

  • an der Eröffnung der Bayer. Landesausstellung 2015 in Ingolstadt,

  • an der bayer. Archivpflegertagung in Schweinfurt,

  • am 38. Bayerischen Heimattag in Murnau, der unter dem Motto „Heimat-Bilder - Klischee und Wirklichkeit“ stand,

  • an einem Empfang in der Residenz München zum Thema „Heimat Bayern“,

  • an der Verleihung des Denkmalförderpreises des Bezirks Unterfranken in Sommerach,

  • an einer Tagung der unter-und oberfränkischen Heimatforscher in Rügheim

  • und auf Einladung von Herrn MdL Steffen Vogel an einem Empfang der Bayer. Staatsregierung im Maximilianeum in München anlässlich der 25. Wiederkehr der deutschen Wiedervereinigung.

 

Herr Edwin Wild aus Wollbach berichtete dem Unterzeichner, dass er einen Silberbecher besitze, den ein französischer Offizier nach 1800 in Oberstreu zurück gelassen habe. Eingraviert sei die Jahreszahl 1800 sowie „Paris“. Der Becher wurde fotografiert und dem Haus der Bayerischen Geschichte für das im Entstehen befindlichen „Museum der Bayerischen Geschichte“ in Regensburg angeboten.

links: angeboten "Napeleon-Becher"

 

In Würzburg soll demnächst am Bahnhof Aumühle ein Erinnerungsort entstehen, an welchem an die Deportationen der unterfränkischen Juden in Konzentrationslager im Verlauf des Zweiten Weltkriegs erinnert werden soll. Die unterfränkischen Heimatpfleger werden bei den Planungen durch den Unterzeichner vertreten.

 

In der Kreisbildstelle Bad Neustadt befanden sich drei historische Normal-8-Filme zu den Themen „Segelflieger auf der Wasserkuppe“ von 1941, „Unbekanntes Ferienland Rhön-Grabfeld“ von 1974/75 und „Ferienland Naturpark Rhön“ von 1980. Diese Filme wurden digitalisiert und an den Geschäftsführer des Naturparks Rhön, Herrn Klaus Spitzl, weiter gegeben und so vor der Vernichtung gerettet.

 

Auch im Berichtsjahr 2015 waren wieder Termine für Funk und Fernsehen wahrzunehmen. So wurde im Bayer. Fernsehen ein Film über im Landesamt für Denkmalpflege in München aufbewahrte Fotografien aus Rhön-Grabfeld aus der Zeit um 1910 ausgestrahlt, von denen der Unterzeichner Kopien besitzt. Es wurde aufgezeigt, wie wichtig diese Aufnahmen für Heimatpfleger vor Ort sind.

 

Es wurden ebenfalls zahlreiche Führungen im Landkreis durchgeführt, so z. B. mit Schülern des Gymnasiums Mellrichstadt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, mit der Frankenbundgruppe Bad Neustadt zu Schlössern im Grabfeld oder einer Gruppe des „Kooperationsprojekts Landjudentum in Unterfranken“ aus Würzburg zur ehemaligen Synagoge in Kleineibstadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Digitalisierte historische Fotos aus dem Stadtarchiv Bad Königshofen (um 1880) und Saaler Trachtengruppe um 1960, fotografiert von Willi Schober:

 

Bei der Stadt Bad Königshofen befinden sich 1644 Fotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die hauptsächlich der ehemalige Stadtinspektor Herr Albrecht Ort während seiner Dienstzeit zusammentrug. Diese Fotos wurden im Berichtsjahr durch den Unterzeichner digitalisiert. In Saal an der Saale wurde im Rathaus ein Karton mit hunderten Schwarzweiß-Aufnahmen des Fotografen Willi Schober entdeckt, der in der Nachkriegszeit in Saal und Umgebung tätig war. Die interessantesten Aufnahmen wurden ebenfalls digitalisiert.

 

Der kürzlich verstorbene Unslebener Heimatforscher Franz Bungert veröffentlichte 2015 im Würzburger Echter-Verlag ein Buch mit dem Titel "Das alte Dorf - Fränkisches Landleben um 1930". Zur Illustration dieses Buches stellte ich auf Bitten des Verlages und des Autoren über 30 historische Aufnahmen des Landlebens in alter Zeit aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld aus meiner umfangreichen Sammlung zur Verfügung.

 

Herr Lorenz von Bibra aus Würzburg entdeckte auf dem Dörfleshof bei Ottelmannshausen ca. zehn wuchtige Sandsteine, auf denen Namen verstorbener Mitglieder der Familie von Bibra vermerkt sind. Er bat mich um Nachforschungen über deren Herkunft. Mit Hilfe des Irmelshäuser Schlossbesitzers Herrn Freiherrn Hans von Bibra und Irmelshäuser Bürgern konnte herausgefunden werden, dass diese Steine bis vor einem halben Jahrhundert die Begräbnisstätte derer von Bibra in einem Wäldchen zwischen Irmelshausen und Höchheim schmückten und dann entfernt wurden. Über das weitere Schicksal der Steine muss noch beraten werden.

 

links:Grabdenkmal eines von Bibra

 

In einem Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war zu lesen, dass ein im Frankfurter Stadtarchiv aufbewahrtes Exemplar der 1356 ausgestellten berühmten Goldenen Bulle während des Zweiten Weltkriegs wegen der Bombengefahr in Bad Neustadt ausgelagert und in einem Tresor in der Sparkasse verwahrt wurde. Nachforschungen ergaben, dass sich das wertvolle Schriftstück nicht in Bad Neustadt, sondern in Neustadt bei Coburg befand.

 

Wie der Stadtarchivar von Bad Neustadt, Herr Thomas Künzl, mitteilte, sind die im Stadtarchiv verwahrten Ausgaben der Lokalzeitung Rhön- und Saalepost, die während und nach dem Ersten Weltkrieg gedruckt wurden, wegen der minderen Papierqualität erheblich gefährdet. Sie werden gegenwärtig bei der Universitätsbibliothek in Würzburg digitalisiert. Die Kosten übernehmen zu gleichen Teilen die Stadt Bad Neustadt und der Landkreis Rhön-Grabfeld. Es ist geplant, im Lauf der Jahre alle Ausgaben der Lokalzeitungen zu digitalisieren und nach Möglichkeit im Internet für die Allgemeinheit zugänglich zu machen.

 

Im Schloss Sternberg im Grabfeld befinden sich zehn prachtvolle Fenster mit Szenen aus dem Ritterleben. Anlässlich ihrer im Berichtsjahr erfolgten Restaurierung erforschte ich die bisher völlig unbekannte Geschichte dieser denkmalgeschützten Kunstwerke und fand u.a. heraus, dass diese um 1890 nach Entwürfen von Franz Widnmann und Alexander Grünenwald in der königlich bayerischen Hofglasmalerei Franz Xaver Zettler in München geschaffen wurden. Bei den Nachforschungen wurde herausgefunden, dass sich identische Fenster ebenfalls im „Neuschwanstein Rumäniens“, dem Schloss Peles bei Sinaia in Siebenbürgen, befinden.

rechts: Glasfenster im Schloß Sternberg im Grabfeld

 

Wie üblich, waren zahlreiche Anfragen zu Geschichte und Brauchtum in Rhön und - Grabfeld zu beantworten sowie Behördentermine mit Herrn Dipl.-Ing. Christian Schmidt vom Landesamt für Denkmalpflege sowie Herrn Kreisbaumeister Herbert Bötsch wahrzunehmen, bei denen der Erhalt denkmalgeschützter Objekte besprochen wurde. Außerdem suchte ich wiederholt das Diözesan-Archiv Würzburg und das Staatsarchiv Würzburg auf, um aktuelle Fragen der Heimat- und Archivpflege zu erörtern.

 

Ausblick

Im meinem 25. Jahr als ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger und 32. Jahr als Kreisarchivpfleger im Landkreis Rhön-Grabfeld 2016 sind bisher folgende Veröffentlichungen geplant:

  • Auf Bitten des Bürgermeisters von Großbardorf und stellvertretenden Landrats Herrn Josef Demar und seines Gemeinderats verfasse ich gegenwärtig eine Chronik der Gemeinde Großbardorf

  • In der im vergangenen Jahr vom Unterzeichner und der Kulturagentur des Landkreises Rhön-Grabfeld initiierten Schriftenreihe ist beabsichtigt, 2016 mit Unterstützung der Stadt Bischofsheim ein Büchlein über die Geschichte der Tuchmacherei in Bischofsheim und Umgebung, aufzulegen, das eigentlich schon 2015 herausgegeben werden sollte.

  • Weiter gilt es zum elften Mal die Schriftleitung des Heimatjahrbuchs Rhön-Grabfeld zu übernehmen,

  • ebenso die Schriftleitung des Heimatblatts "Das Grabfeld" des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld.

  • Natürlich werden auch wieder Führungen im Landkreis angeboten und Vorträge zu heimatgeschichtlichen Themen erfolgen, so im Februar bei einer Gaukulturtagung des Rhönklubs in Oberbernhards oder bei der VHS Bad Neustadt über die Auswirkungen des vor 150 Jahren stattgefundenen deutsch/deutschen Krieges von 1866 auf die Bevölkerung des Landkreises Rhön-Grabfeld oder bei einer Ausstellung des Bezirks Unterfranken in Zusammenarbeit mit der VHS Mellrichstadt über historische Ansichtskarten.

Weiter gilt es die laufenden Archivordnungsarbeiten im Bereich der VG Mellrichstadt und der VG Oberelsbach zu betreuen. Als überaus erfreulich zu werten ist auf dem Gebiet der Archivpflege, dass sich in den Städten Bad Neustadt (mit Herrn Thomas Künzl M.A und Frau Silvia Schmidt), Bad Königshofen (Herrn Gustav Tschochner) und Mellrichstadt (Herrn Edgar von Schoen) fähige Archivare vorbildlich um die Stadtarchive kümmern.

 

Schlussbemerkung

Für die ehrenamtliche Tätigkeit als Kreisheimat- und Archivpfleger im Landkreis Rhön- Grabfeld war ich 2015 mit meinem Pkw über 6.500 km unterwegs und wendete unzählige Freizeitstunden auf.

Mein herzlicher Dank gilt allen, die mich im Berichtsjahr bei den vorstehend geschilderten Aktivitäten unterstützten. Besonders bedanken möchte ich mich einmal mehr bei Herrn Landrat Thomas Habermann, den Mitarbeitern der Kulturagentur unseres Landkreises und den übrigen Mitarbeitern der Stabsstelle, die stets ein offenes Ohr für die Belange der Heimat- und Archivpflege haben und mich ebenso vorbildlich unterstützen, wie Frau Hauptkonservatorin Dr. Annette Faber und Herr Christian Schmitt vom Landesamt für Denkmalpflege, Frau Archivoberrätin Dr. Ingrid Heeg-Engelhart vom Staatsarchiv Würzburg, Herrn Dr. Thomas Wehner vom Würzburger Diözesan-Archiv sowie Herrn Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Klaus Reder und seine Mitarbeiter.

Reinhold ALBERT, Kreisarchivpfleger, Kreisheimatpfleger

 

Veröffentlichungen von Reinhold Albert im Jahr 2015

(Die Nummern bedeuten die Zahl der bisherigen Veröffentlichungen seit 1981)

552

Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 2016 (Schriftleitung), Mellrichstadt, 2016, ISBN 978-3-942112-20-8

553

Wallfahrtskirche auf dem Findelberg - Geschichte der Wallfahrtskirche Mariä, Trösterin der Betrübten bei Saal an der Saale, Mellrichstadt 2015, ISBN: 978-3-942112

554

Jüdische Friedhöfe im Landkreis Rhön-Grabfeld - Schriftenreihe der Kulturagentur des Landkreises Rhön-Grabfeld, Heft 1/2015, Mellrichstadt, ISBN: 878-3-942112

555

Der Grenzsteingarten im Kurpark in Bad Königshofen - eine Initiative von Bürgermeister i.R. Clemens Behr, Untereßfeld 2015

556

Beeindruckendes Zeitzeugnis - Briefe an und von Hans Albert aus seiner Reichsarbeitsdienst- und Militärzeit sowie sein Notizbuch aus Krieg und Gefangenschaft 1944/45

557

Dokumentationszentrum Hainbergkaserne Mellrichstadt - eine Grenzgarnison im Kalten Krieg. In: Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 2016, S. 53

558

1919 wurde die Mellrichstädter Fa. Reich in Zella-Mehlis gegründet - Führender Hersteller von Präzisionsdrehteilen und Sonderkugellagern mit höchster Wertschöpfung. In: Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 2016, S. 169

559

Der Mittelstreuer Bischofswald in Thüringen. In: Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 2016, S. 188

560

Vor 100 Jahren tobte der Erste Weltkrieg - das Kriegsjahr 1916 (III) - „Oh Krieg, du schreibst mit eisernen Buchstaben!“. In: Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 2016, S. 330

561

Ansichtskarten aus der Sammlung Elfriede Herda (15) - Schönau an der Brend. In: Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 2016, S. 402

562

Kaspar Lurz ergänzte 1890 die Rost’sche Chronik von 1832. In: Das Grabfeld - Heimatblätter des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld, Nr. 23

563

Alois Senefelder - ein zweiter Gutenberg. In: Das Grabfeld - Heimatblätter des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld, Nr. 23

564

Berühmter Grabfeldmaler Johann Peer Herrlein wirkte in Obereßfeld und Sternberg. In: Echo der Lederhecke. Mitteilungsblatt der Gemeinde Sulzdorf a.d.L., Nr. 130, Beiträge zur Geschichte der Gemeinde - Folge 121

565

Interessantes aus einem Zimmerauer Gemeindebuch von 1856 - Dorfarme besaßen einst das Recht, Leseholz zu sammeln. Mitteilungsblatt der Gemeinde Sulzdorf a.d.L., Nr. 131, Beiträge zur Geschichte der Gemeinde - Folge 122

566

Was haben ein Schloss in Transsilvanien (Siebenbürgen) und das Sternberger Schloss gemeinsam? Mitteilungsblatt der Gemeinde Sulzdorf a.d.L., Nr. 132, Beiträge zur Geschichte der Gemeinde - Folge 123

567

Chronik der Gemeinde Sulzdorf a.d.L. für das Jahr 2014. Mitteilungsblatt der Gemeinde Sulzdorf a.d.L., Nr. 132, Beiträge zur Geschichte der Gemeinde - Folge 123

Kreisheimatpfleger Stefan Kritzer


 


Stefan Kritzer

Ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger im Landkreis Rhön-Grabfeld,
zuständig für die beiden Altlandkreise Bad Neustadt und Mellrichstadt.

 

 

Kreiskulturreferent Hanns Friedrich


 


Hanns Friedrich

Nicht mit dem traditionellen Neujahrsfrühschoppen in Mellrichstadt. begann für mich das Jahr, sondern mehr als 3.000 Kilometer entfernt im norwegischen Tromsö. Dorthin gibt es eine recht seltene Verbindung mit dem Landkreis Rhön-Grabfeld. Zum einen sind dort  Karmelittinen und damit der nördlichste Karmel der Welt, zum anderen die einst im Landkreis Rhön-Grabfeld beheimateten "Missionare der Heiligen Familie". Ich habe die Kontakte dort mit dem Karmel geknüpft und erfahren, dass die Schwestern in Rödelmaier durchaus hier über die Internetseite bekannt sind.
Als Vorsitzender im Verein für Heimatgeschichte und Kulturreferent des Landkreises habe ich den zweiten Benefiz-Kabarett Abend im großen Kursaal initiiert und moderiert. Der Erlös des Abends mit rund 2.500 Euro floss wieder in die Instandsetzung der beiden Figuren des Barockbildhauers Johann Joseph Keßler.

Als Kulturreferent war ich am 6. Juni bei der feierlichen Profess von Schwester Teresa Benedicta nach Rödelmaier eingeladen. Die Schwester gehört dem Karmel "Regina Pacis" in Rödelmaier an. Es war eine beeindruckende Feier.


In Hendungen fand im Jahr 2015 die Zentralveranstaltung für den Landkreis Rhön-Grabfeld zum Europatag der Musik statt. Es wurde wieder ein musikalisches Highlight für die zahlreichen Besucher. Gleichzeitig zeigte sich aber auch über welches Potential der Landkreis Rhön-Grabfeld in musikalischer und gesanglicher Hinsicht verfügt. Das gilt auch für die zahlreichen Tanz- und Brauchtumsgruppen. Die Organisation lag wieder in meinen Händen.

Für die neue Autobahnkirche an der A 71, die im Juni offiziell übergeben wurde, habe ich einen Kirchenführer geschrieben. Ich gab ihm den Titel "Ein Gedenkstein für das Wunder des Friedens". Darin ist die Geschichte über die Idee, die Entstehung und die Hintergründe zur 10-Jährigen Bauzeit des kleinen Gotteshauses in Bild und Text aufgearbeitet. Dank an den Landkreis Rhön-Grabfeld und insbesondere Landrat Thomas Habermann, der das Kirchenheft mit einer großzügigen Spende unterstützt hat. Ich selbst begleite die Baumaßnahme der Kirche von Beginn an und konnte so entsprechendes Bildmaterial und Texte beisteuern.

Bei der Einweihung der Kirche mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wurde das Heft vorgestellt. An diesem Tag wurde auch das vielfältige Engagement der Vorstandschaft und des Vereins herausgestellt. Die Kirche wurde ohne Zuschüsse allein durch Spenden finanziert. Hinzu kamen zahlreiches freiwilliges Engagement der Mitglieder, sowie der Firmen aus Rhön-Grabfeld und Thüringen.

Als im August die ersten Flüchtlinge aus Syrien nach Bad Neustadt kamen, habe ich mich auch als Helfer zur Verfügung gestellt und war über mehrere Wochen im Einsatz. Es war dies eine reiche Erfahrung. Beeindruckt war ich vor allem von der Dankbarkeit der Menschen, die auf ihrer Flucht oftmals Schreckliches erlebt hatten.
Nach wie vor setze ich mich für die grundlegende Sanierung der Hauskapelle des Elisabethaspitals in Bad Königshofen ein. Der kleine Kirchenraum besteht seit 162 Jahren und ist dringend sanierungsbedürftig. Am 20. August gab es einen Besichtigungstermin mit Diözesanbaumeister Cesare Augusto Stefan, sowie Architekt Thomas Karsten von der Diözese Würzburg. Mit dabei waren auch Pfarrer Karl Feser und Heimleiter Manfred Bühner. Gemeinsam mit meiner Frau Andrea habe ich vor einigen Jahren in der Kapelle das Küsteramt übernommen und die Sanierung angestoßen. Herzlicher Dank an Landrat Thomas Habermann, der für die Sanierung immer ein offenes Ohr hat.

25 Jahre Fränkisches Freilandmuseum in Fladungen. Das war für mich zum Teil ein Schritt in die Vergangenheit. Ich habe ja den Aufbau des Museums von Anfang an als Journalist mit begleitet. Es war eine etwas andere Veranstaltung eines solchen Festes, die aber sehr gelungen war.

 

Der Karmel von Rödelmaier feierte den 500. Geburtstag seiner Ordensgründerin mit einem großen Fest. Hier war ich ebenfalls eingeladen. Diözesanbischof Dr. Friedhelm Hofmann feierte den Gottesdienst. In seiner Predigt zeichnete er das Leben der Ordensgründerin Terese nach. Er sagte aber auch den Schwestern des Karmel Dank, die seit vielen Jahren in Rödelmaier sind.

 

Im August wurde das 350 Jährige Jubiläum der Klosterkirche Bad Königshofen gefeiert. Hier habe ich mich unter anderem eingebracht, in dem ich mich mit der "Unterwelt", konkret mit der Krypta des Klosters befasste. Diese Gruft der Klosterkirche ist kaum noch bekannt. Hier wurden im 17. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert Klosterbrüder und Patres des Kapuzinerordens Königshofen im Grabfeld bestattet. Auch hier wäre eine Sanierung dringend angebracht. Die Tafeln mit den Namen der Verstorbenen sind teils kaum noch zu entziffern.

Der Soldatenkameradschaft Bad Königshofen sicherte ich meine Unterstützung zu, als es um die Sanierung des Kriegerehrenmals ging. Hier konnte ich dem Vorsitzenden Helmut Luff wertvolle Tipps als Königshöfer geben und Informationen aus meiner digitalen Bildersammlung des Stadtarchivs. Außerdem gab ich Hinweise für Zuschussgeber. Diese waren sehr erfolgreich.


Die Verbindung zwischen Lauda-Königshofen und Bad Königshofen werden seit Jahren von der Stadt Lauda-Königshofen und dem dortigen Heimat- und Kulturverein "Phoenix" wach gehalten. Zum sogenannten "Zentessen" war ich als Kulturreferent eingeladen. In Gesprächen mit den Verantwortlichen war man sich einig, dass die Kontakte beider Städte, vor allem im Jubiläumsjahr 2016 vertieft werden können. Dann feiern die beiden Königshofen nämlich die erste urkundliche Erwähnung vor 1275 Jahren.

Erfreulich: Die Schulen im Landkreis Rhön-Grabfeld, so das Rhöngymnasium Bad Neustadt interessieren sich für die neue deutsche Geschichte: Die Teilung Deutschlands von 1945 bis 1989. Dazu habe ich unter anderem mit den Schülerinnen und Schülern des Rhöngymnasiums Bad Neustadt aber auch einer französischen Jugendgruppe eine Grenzwanderung bei Rieth, Eußenhausen und Gompertshausen in Thüringen durchgeführt. Grund der Besuche an der Grenze war die Wiedervereinigung vor 25 Jahren. Die Schule bekam von mir außerdem den von mir gedrehten und bereits im Bayerischen Fernsehen gezeigten Film "Als Zaun und Minen Menschen trennten" für Unterrichtszwecke.

Als Kulturreferent war ich vom Bayerischen Fernsehen ebenfalls gefragt. Dabei ging es um Informationen zur Wiedervereinigung vor 25 Jahren und zur Grenzöffnung im Jahr 1989. Mit eigenen Informationen aber auch Kontakten zu Interviewpartnern, wie Altlandrat Ralf Luther aus Schmalkalden-Meiningen konnte ich dem Leiter des BR-Fernsehstudios Würzburg, Dr. Wolfgang Schramm helfen.

In Bad Königshofen wurde auf meine Initiative hin ein historisches Bild an der Nordwand der Klosterkirche Bad Königshofen gesichert. Es war von Unbekannten beschossen worden. Dabei wurde die Glasscheibe zerstört und es drang Wasser ein. Dadurch wurde das Marienbild bereits in Mitleidenschaft gezogen. Das Marienbild dürfte aus dem Kloster Johanniszell bei Sulzfeld stammen, denn die Steine für den Bau der Klosterkirche und das kleine "Sakramentshäuschen" stammen von dort. Bei den Nachforschungen haben mich Kreisheimatpfleger Reinhold Albert aus Sternberg und Pfarrer Hölldobler von der orthodoxen Kirchengemeinde Bischofsheim unterstützt.

Wieder "mit im Boot" war ich auch 2015 bei den Planungen für das Saalemusicum. Es war 2015 erneut ein Erfolg und hat an die 30.000 Besucher begeistert. Bereits im Oktober haben wir uns wieder mit den Planungen für 2016 beschäftigt.

Einen besonderen Erfolg für die Finanzierung der Autobahnkirche konnte ich erreichen. In einem Gespräch mit Diözesanbischof Dr. Friedhelm Hofmann, den ich in Rödelmaier getroffen hatte, ist es mir gelungen, ihn zu einem Besuch in der Autobahnkirche zu bewegen. Der Bischof kannte das kleine Gotteshaus noch nicht. Mit ihm waren die Dekane der Diözese Würzburg gekommen, außerdem Mitglieder des Domkapitel und Generalvikar Thomas Keßler. Der Bischof war so angetan vom Engagement des Vereins Autobahnkirche e.V., dass er eine Spende von 10.000 Euro überwiesen hat. Damit ist der Verein so gut wie schuldenfrei, wie Vorsitzender Ralf Luther sagte, der sich beim Bischof herzlich bedankte.

In der Kreisgalerie in Mellrichstadt habe ich als Kulturreferent des Landkreises die Ausstellung "Grafiken eines Bildhauers" eröffnet. Die gezeigten Werke stammen von Dierk Berthel. Die Vernissage war sehr gut besucht und die Werke stießen auf überaus großes Interesse. Besucht habe ich das Festkonzert, anlässlich des 80. Geburtstages des Ehrenchorleiters und Komponisten Erhard Nowak im Festsaal des Klosters Wechterswinkel. Für mich als Kulturreferent war es eine Freude dabei sein zu können und Werke des Bad Neustädter Komponisten zu hören.
In Saal an der Saale war ich von Kreisheimat- und Archivpfleger Reinhold Albert eingeladen bei der Buchvorstellung  seines neuen Bandes über die Wallfahrtskirche Findelberg dabei zu sein. Es ist ein wunderbares Nachschlagewerk geworden, das Albert wieder mit viel Akribie geschrieben hat. Beim neuen Findelberg-Buch konnte ich auch einige Bilder aus meinem Fotoarchiv beisteuern.

In Münnerstadt fand der 31. Unterfränkische Museumstag statt. Hier war ich sowohl als Kulturreferent eingeladen, als auch als Mitglied der Museumsfachkommission. Bei der Neuwahl habe ich mich wieder zur Verfügung gestellt.

Besondere Freude hat es mir gemacht, dass ich bei der Verleihung des Frankenwürfels an Hans Böhm (Unsleben), den ehemaligen Landtagspräsidenten dabei sein konnte. Gerne habe ich dabei die Anregung von Landrat Thomas Habermann übernommen und die Laudatio für den neuen "Gewürfelten" geschrieben. Vorgetragen wurde sie von Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer. Im Heft 2015/4 "Schönere Heimat" des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege habe ich dazu einen Beitrag verfasst.

Eingeladen war ich im Jahr 2015 wieder bei der Sängergruppe Rhön-Grabfeld und dem Kreisverband des Nordbayerischen Musikbundes. Hier konnte ich den Landkreis als Kulturreferent vertreten, aber auch Informationen über die durchgeführte Zentralveranstaltung "Europatag der Musik" geben.

Wie in den vergangenen Jahren zuvor habe ich als Kulturreferent zahlreiche Veranstaltungen von Vereinen besucht. Dazu gehörten auch Konzerte der Berufsfachschule für Musik und es Nordbayerischen Musikbundes. Hier war einer der Höhepunkte "The Messiah" von Georg Friedrich Händel in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen.

 

Im Mehrgenerationenhaus St. Michael habe ich eine Ausstellung über Adventskalender einst und heute organisiert. Sie nannte sich "Die Glitzerwelt der Adventskalender" und zeigte zahlreiche Exponate aus den Anfangstagen der Adventskalender bis heute. Eine Präsentation, die auf großes Interesse stieß, vor allem bei Schulen und Kindergärten.

Traditionell ist schon die jährliche Tagung der Museumsfachkommission des Bezirks Unterfranken Anfang Dezember in den Räumen des Bezirks in Würzburg. Sie beschließt über freiwillige Zuwendungen der Unterfränkischen Kulturstiftung, sowie die Förderung nichtstaatlicher Museen und Sammlungen.  Wir haben im Gremium wieder verschiedene Anträge "abgesegnet" und auf meine Anregung hin auch das Thema "Sanierung der Museen Schranne" in Bad Königshofen angesprochen. Wir stehen dem positiv gegenüber. 

Wie schon üblich  habe ich als Kulturreferent wieder die Weihnachtsfeier für die Bediensteten des Landkreises Rhön-Grabfeld übernommen. Diese fand in der Aula der Berufsschule in Bad Neustadt statt. In meinen Beitrag bin ich auf "weihnachtliche Weise" auf die Situation der Flüchtlinge eingegangen. 

Schließlich konnte ich den Asylbewerbern in der Notunterkunft in Bad Neustadt noch eine besondere Freude bereiten. An Heilig Abend besuchte sie nämlich  auf meine Anregung hin das "Bad Königshofener Christkind" und verteilte die Geschenke. Die hatte das Rote Kreuz Kreisverband Rhön-Grabfeld zur Verfügung gestellt.  Das Christkind war vor allem für die Kinder ein besonderes Highlight.

 

In Bad Königshofen ist es mir in diesem Jahr gelungen wieder einen Brauch an Heilig Abend aufleben zu lassen. In Verbindung mit der Türmergilde und Clemens Behr gelang es zwei Musiker zu begeistern. Diese spielten an Heilig Abend, eine Stunde vor der Christmette, das Lied "Stille Nacht" vom Turm der Stadtpfarrkirche. Unterbrochen wurden die drei Strophen vom Läuten der Marienglocke. In Bad Königshofen wurde diese Idee sehr gut aufgenommen, weil damit wieder ein Stück Brauchtum gerettet wurde.

Zum Abschluss des Jahresberichtes danke ich wieder allen, die mich unterstützt haben, vor allem auch Landrat Thomas Habermann, der immer ein offenes Ohr hatte. Dank auch an Kreisheimat- und Archivpfleger Reinhold Albert für seine Unterstützung aber auch an die Vielen, die mir bei meinen Anliegen immer offen gegenüber standen.

Hanns Friedrich, Kulturreferent im Landkreis Rhön-Grabfeld

 

 

 

 



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